Göttingen: Drei Tage scharfe Verkehrskontrollen gegen Drogen am Steuer
Leila BlochGöttingen: Drei Tage scharfe Verkehrskontrollen gegen Drogen am Steuer
Großangelegte Verkehrskontrollen in Göttingen vom 8. bis 10. April 2025
In Göttingen fanden vom 8. bis 10. April 2025 großflächige Verkehrskontrollen statt. Die Polizei konzentrierte sich dabei auf Fahrer, die unter dem Einfluss von Drogen, Medikamenten oder Alkohol standen. Innerhalb von drei Tagen überprüften Beamte mehr als 1.500 Personen und 1.400 Fahrzeuge in der gesamten Region.
An der Aktion waren 214 Einsatzkräfte aus verschiedenen Polizeieinheiten, dem Zoll und technischen Hilfsdiensten beteiligt. Ziel war es, fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer zu identifizieren und von der Straße zu nehmen. Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf den geänderten Cannabisgesetzen, die 2024 den gesetzlichen THC-Grenzwert im Blut angehoben hatten.
Bei den Kontrollen wurden insgesamt 282 Verstöße registriert. Die meisten betrafen allgemeine Verkehrsvergehen, doch 16 Fahrer wurden wegen des Verdachts auf Drogen- oder Medikamentenkonsum angehalten. Fünf Personen fuhren ohne Führerschein, während es keine alkoholisierten Fahrer gab.
Die Kontrollen wurden vom Polizeidirektion Göttingen im Rahmen einer landesweiten Kampagne gegen Fahren unter Einflussmitteln im Jahr 2025 organisiert. Die Behörden betonten, dass solche Maßnahmen künftig regelmäßig Teil der Verkehrssicherheitsarbeit bleiben werden.
Die dreitägige Aktion führte zu fast 300 Verstößen, wobei der Einfluss von Drogen das Hauptproblem darstellte. Zwar gab es keine Alkoholfälle, doch wiesen die Beamten auf die anhaltenden Risiken durch Medikamente und illegale Substanzen hin. Weitere Kontrollen sind geplant, um die Verkehrssicherheit in der Region zu gewährleisten.
