Göttingen rüstet sich für die Kältewelle: Winterdienst startbereit
Dora CichoriusGöttingen rüstet sich für die Kältewelle: Winterdienst startbereit
Göttingen hat die Wintervorbereitungen abgeschlossen – Kältewelle steht bevor
Die Stadt Göttingen hat ihre Vorbereitungen für den Winter finalisiert, während die Temperaturen sinken. Die städtische Abfall- und Servicebehörde (GEB) hat Streumittelvorräte aufgefüllt, Schneepflüge gewartet und die Räumpläne aktualisiert. Auch private Unternehmen und Grundstückseigentümer tragen eine wichtige Verantwortung dafür, dass Straßen und Gehwege sicher bleiben.
Die GEB ist für die Schneeräumung auf über 950 Straßen in der Stadt zuständig. Rund 40 Mitarbeiter arbeiten im Schichtbetrieb, um Straßen zu räumen und zu streuen – unterstützt durch Echtzeit-Wetterdaten. Im Fokus stehen Hauptverkehrsadern, ÖPNV-Strecken sowie Zufahrten zu Krankenhäusern, Schulen und Einsatzkräften.
Grundstückseigentümer sind verpflichtet, angrenzende Gehwege und Wege in festgelegten Zeiten von Schnee und Eis zu befreien. Empfohlen wird der Einsatz von Streusalz oder Sand für bessere Griffigkeit. Zwar gibt es keine zentrale Steuerung aller Winterdienste, doch Unternehmen wie Reinlich Reinigungsservice bieten rund um die Uhr Unterstützung mit moderner Technik. Die GPI Gebäudeservice GmbH übernimmt vertraglich geregelte Winterwartungen für bestimmte Immobilien.
Die Straßen sind in drei Prioritätsstufen für die Räumung eingeteilt. Höchste Dringlichkeit haben Hauptverkehrsstraßen, Busspuren und Zufahrten zu kritischen Einrichtungen. Erst wenn diese Netzwerke gesichert sind, werden weniger dringliche Bereiche bearbeitet.
Göttingens Winterkonzept setzt auf das Zusammenspiel von kommunalen Teams, privaten Dienstleistern und Bürgern. Mit einer wetterabhängigen Strategie will die GEB Beeinträchtigungen bei Schneefall so gering wie möglich halten. Klare Zuständigkeiten sorgen dafür, dass Straßen und Gehwege die ganze Saison über befahrbar und begehbar bleiben.
