Göttingen startet Umgestaltung der Weender Straße und des Jacobikirchhofs im Juni 2025
Sylvio ThiesGöttingen startet Umgestaltung der Weender Straße und des Jacobikirchhofs im Juni 2025
Göttingen bereitet Umgestaltung eines zentralen Abschnitts der Weender Straße und des Jacobikirchhofs vor
Ab Juni 2025 beginnen in Göttingen die ersten Vorbereitungsarbeiten für die Neugestaltung eines wichtigen Abschnitts der Weender Straße sowie des angrenzenden Jacobikirchhofs. Mit Erkundungsgräben sollen ab Anfang Juni unterirdische Leitungen, die Bodenbeschaffenheit und Baumwurzeln überprüft werden. Das Projekt basiert auf dem Bürgerfeedback, das Anfang dieses Jahres gesammelt wurde, und zielt darauf ab, moderne Anforderungen mit ökologischen Belangen in Einklang zu bringen.
Die Erkundungsarbeiten starten am 2. Juni 2025 entlang der Weender Straße und dauern voraussichtlich etwa drei Wochen. Die etwa einen Meter breiten und bis zu 1,5 Meter tiefen Gräben werden so angelegt, dass Fußgängerverkehr, Lieferungen und Einsatzfahrzeuge nicht beeinträchtigt werden. Diese Phase dient dazu, die bestehende Infrastruktur zu erfassen, bevor die konkrete Umplanung des Gebiets beginnt.
Betroffen ist vor allem der mittlere Abschnitt der Weender Straße zwischen Nabel und Judenstraße sowie der Jacobikirchhof mit seinem Spielplatz. Ein vorläufiger Entwurf, gefördert durch das EU-Programm "Resiliente Innenstädte", ist bereits online einsehbar. Allerdings fehlen noch zusätzliche Mittel, und ein konkreter Bauzeitplan steht noch nicht fest. Die im April und Mai gesammelten Bürgeranregungen werden derzeit ausgewertet und in die weiteren Planungen einbezogen. Zudem wurde ein externer Experte der Firma Dendroconsult beauftragt, zu prüfen, ob die bestehenden Bäume während der Umbaumaßnahmen erhalten bleiben können. Dieser Beschluss wurde vom Stadtrat im Januar 2026 gebilligt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter goe.de/weender-strasse.
Die anstehenden Erkundungsgräben markieren den ersten sichtbaren Schritt des Umgestaltungsprozesses. Die Stadt wird das Bürgerfeedback sowie fachliche Empfehlungen in die finalen Pläne einarbeiten. Mit Fortschreiten des Projekts sind weitere Updates zu Finanzierung und Zeitplan zu erwarten.
