10 January 2026, 18:31

Göttingens Weender Straße bekommt 2025 neue klimaresistente Baumgruppen – doch alte Bäume müssen weichen

Ein dichter Wald mit zahlreichen Bäumen verschiedener Größen und Arten.

Göttingens Weender Straße bekommt 2025 neue klimaresistente Baumgruppen – doch alte Bäume müssen weichen

Die Pläne für die Neugestaltung der Weender Straße in Göttingen nehmen konkrete Formen an – mit entscheidenden Weichenstellungen für Ende 2025. Im Mittelpunkt steht der Abschnitt zwischen Judenstraße und Theaterstraße, wo das Schicksal der bestehenden Bäume noch ungewiss ist. Die Stadtverwaltung wird in Kürze Vorschläge prüfen, die Bauvorhaben mit langfristiger Nachhaltigkeit in Einklang bringen sollen.

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Eine unabhängige Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass ein Erhalt der aktuellen Bäume während der Bauarbeiten nicht machbar ist. Stahlträger, die in der Nähe ihrer Wurzeln vergraben liegen, haben ihre Standfestigkeit beeinträchtigt und ihre Lebensdauer deutlich verkürzt. Daher empfiehlt die Stadtverwaltung die "Planungsvariante Zwei", die vorsieht, neue Baumgruppen auf der Ostseite der Straße anzupflanzen.

Das vorgesehene Konzept setzt auf klimaresistente Baumarten in großzügig angelegten Baumscheiben, die bessere Wachstumsbedingungen garantieren sollen. Bis die neu gepflanzten Bäume ausreichend Schatten spenden, sind vorübergehende Beschattungen für die Sitzbereiche geplant. Die bestehenden Bäume bleiben vorerst bis zum Baubeginn stehen. Zwei städtische Gremien werden sich in den kommenden Monaten mit den Plänen befassen: Am 28. Oktober 2025 berät der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität über die strategische Ausrichtung des Projekts. Anschließend stimmt der Ausschuss für Bau, Planung und Liegenschaften am 6. November 2025 über den Entwurf ab. Ein finaler Plan für den zentralen Abschnitt der Weender Straße und den Jacobikirchhof soll bis 2026 vorliegen.

Die Umgestaltung der Weender Straße wird deutliche Veränderungen für ihre Grünflächen mit sich bringen: Ältere Baumarten weichen widerstandsfähigeren Sorten. Die Beschlüsse Ende 2025 werden das künftige Erscheinungsbild der Straße prägen – mit neuen Pflanzzonen und vorübergehenden Lösungen für die Aufenthaltsqualität. Die Fertigstellung des endgültigen Konzepts ist für das folgende Jahr vorgesehen.