"Grenzenlos"-Radtour erkundet DDR-Geschichte zwischen Helmstedt und Großem Bruch
Leila Bloch"Grenzenlos"-Radtour erkundet DDR-Geschichte zwischen Helmstedt und Großem Bruch
Geführte Radtour Grenzenlos erkundet historische Stätten in Hötensleben, Söllingen und den Großen Bruch
Eine geführte Radtour mit dem Namen Grenzenlos führt durch historische Orte in Hötensleben, Söllingen und den Feuchtgebieten des Großen Bruchs. Die vom Regionalverband Großraum Braunschweig unterstützte Veranstaltung ist Teil des Förderprogramms „Rauf aufs Rad“ und bietet Teilnehmenden die Gelegenheit, die Vergangenheit der Region auf einer 60 Kilometer langen Radstrecke zu entdecken.
Start ist am 29. August um 10:00 Uhr am Parkplatz Lappwaldsee in Helmstedt. Die Route führt unter anderem über die ehemalige Grenzbrücke zwischen Jerxheim und Dedeleben, wo einst ein historisches Zollhaus durch die DDR-Grenze geteilt wurde. Unterwegs teilen Guides von Omas Drahtesel Geschichten mit – etwa von der Flucht einer Familie am Fluchtpunkt Wirpke oder dem tragischen Versuch eines 17-Jährigen, über die Feuchtgebiete des Großen Bruchs aus der DDR zu fliehen.
Die Veranstalter empfehlen die Nutzung eines E-Bikes. Leihräder stehen ab 9:30 Uhr zur Verfügung, die Rückkehr ist für 18:00 Uhr geplant. Verpflegung durch das Restaurant Wie in Omas Küche kostet 20 Euro, Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren nehmen kostenlos teil. Helmpflicht besteht, Mindestalter ist 12 Jahre.
Die Grenzenlos-Tour verbindet Radfahren mit historischer Bildung und führt zu bedeutenden Schauplätzen des Kalten Krieges. Mit E-Bike-Verleih, geführten Erzählungen und Verpflegung bietet sie ein strukturiertes Tagesprogramm. Ziel ist es, die Teilnehmenden für das kulturelle und historische Erbe der Region zu begeistern.






