Großjagd im Hattorfer Wald: Warum das Gebiet am Samstag tabu bleibt
Sylvio ThiesGroßjagd im Hattorfer Wald: Warum das Gebiet am Samstag tabu bleibt
Präzisionsjagd in vollem Gange: Dieser Waldgebiet bleibt am Samstag gesperrt
Hinweis an Waldbesucher Spaziergänger und Naturliebhaber werden gebeten, am Samstag andere Waldflächen oder Wege am Stadtrand zu meiden.
Ein koordinierter Jagdeinsatz findet am kommenden Samstag im Hattorfer Wald statt. An der Aktion beteiligen sich drei örtliche Jagdbezirke – Hattorf, Heiligendorf und Barnstorf – mit dem Ziel, die Bestände von Reh- und Wildschweinpopulationen zu regulieren. Aus Sicherheitsgründen bleibt das Gebiet für die Öffentlichkeit an diesem Tag gesperrt.
Im Fokus steht die Wildtierbewirtschaftung im Wald zwischen Rabenberg und Detmerode, nahe den Hattorfer Teichen. Zu hohe Rehbestände können junge Bäume schädigen und das natürliche Nachwachsen des Waldes behindern. Eine kontrollierte Bejagung fördert die Artenvielfalt und erhält ein gesundes Ökosystem.
Ziel der Maßnahme ist es, Wildtierbestände im Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig die heimischen Wälder sowie landwirtschaftlichen Flächen zu schützen. Durch die Reduzierung von Überweidung und Krankheitsrisiken trägt die Jagd zur langfristigen ökologischen Stabilität bei. Anwohner und Besucher werden daran erinnert, die vorübergehende Sperrung aus Gründen der eigenen Sicherheit zu beachten.
