14 December 2025, 12:41

Grüne attackieren Regierung wegen Aufweichung des Verbrenner-Aus 2035

Ein Auto mit unten bearbeiteten Textzitaten.

Grüne attackieren Regierung wegen Aufweichung des Verbrenner-Aus 2035

Grüne-Politikerin wirft Regierung "Zukunftsblindheit" in Klimapolitik vor

Teaser Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Dröge, kritisiert die Pläne der Bundesregierung, die EU-weiten Verbrenner-Ausstiegsregeln ab 2035 aufzuweichen.

Im Gespräch mit dem Sender Phoenix sagte sie am Samstag: "Diese Woche haben wir gesehen, dass die Koalition klar gemacht hat: Klimaschutz ist für uns wirklich keine Priorität."

29. November 2025, 11:55 Uhr

Artikel Die Bundesregierung setzt sich für eine Lockerung des EU-weiten Verbots neuer Verbrennermotoren ab 2035 ein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plädiert dafür, Plug-in-Hybride, Reichweitenverlängerer und sogenannte "hocheffiziente" Verbrennungsmotoren weiterhin neben Elektroautos zuzulassen. Sein Vorstoß folgt dem Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD Ende November.

Merz’ Pläne stoßen bei der Opposition auf scharfe Kritik. Katharina Dröge, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, bezeichnet die Haltung der Regierung als "zukunftsblind" und wirft der Koalition vor, den Klimaschutz zu vernachlässigen. Eine Aufweichung des Verbrenner-Verbots untergrabe die europäischen Umweltziele, so Dröge.

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Der deutsche Vorstoß, Hybride und effiziente Verbrenner in die 2035er-Regeln einzubeziehen, bringt die Bundesregierung in Konflikt mit Umweltschützern. Sollten die Änderungen durchgesetzt werden, könnte dies die EU-weite Autoindustrie und Emissionspolitik grundlegend verändern. Die Entscheidung hängt von den anstehenden Verhandlungen zwischen Mitgliedstaaten und der Kommission ab.