Grünes Licht für sechsten Küstenautobahn-Abschnitt in Norddeutschland
Dora CichoriusGrünes Licht für sechsten Küstenautobahn-Abschnitt in Norddeutschland
Die Behörden haben die Pläne für den sechsten Abschnitt der Küstenautobahn in Norddeutschland genehmigt. Die 12,4 Kilometer lange Strecke wird von der B495 bei Bremervörde bis zur L114 bei Elm führen. Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne bezeichnete die Entscheidung als einen "entscheidenden Schritt" für das lang ersehnte Projekt.
Für das Vorhaben waren zwei Flurbereinigungsverfahren notwendig, um die örtliche Landwirtschaft zu schützen. Durch diese Anpassungen konnte sichergestellt werden, dass die landwirtschaftlichen Betriebe trotz der neuen Infrastruktur weiterarbeiten können. Die Erteilung der Planungsgenehmigung zog sich aufgrund der Komplexität der Umstrukturierung der betroffenen Flächen in die Länge.
Die Baugenehmigung für den ersten Abschnitt, der das Autobahnkreuz Kehdingen und die Elbquerung umfasst, war bereits zuvor erteilt worden. Der zweite Abschnitt befindet sich jedoch noch in der Prüfung – hier liegt die Zuständigkeit bei Niedersachsen. Die Trasse des sechsten Abschnitts wurde erst nach der Bewältigung rechtlicher und umweltbezogener Hürden finalisiert. Die Behörden bestätigten, dass alle erforderlichen Gutachten vor der offiziellen Freigabe abgeschlossen wurden.
Mit der nun vorliegenden Genehmigung für den sechsten Abschnitt können die Bauarbeiten beginnen, sobald weitere verwaltungstechnische Schritte abgeschlossen sind. Das Projekt soll die Verkehrsanbindungen entlang der Küste verbessern. Dank der Flurbereinigungsmaßnahmen bleibt Landwirten in der Region der Zugang zu ihren Flächen erhalten.
