25 June 2026, 22:16

Güterbahnen fordern schärfere Kontrolle nach bundesweitem GSM-R-Kollaps

Vereinigung der Güterbahnen fordert strenge Kontrolle über DB InfraGO

Güterbahnen fordern schärfere Kontrolle nach bundesweitem GSM-R-Kollaps

Bundesverband Güterbahn fordert strengere staatliche Kontrolle der Schieneninfrastruktur nach bundesweitem GSM-R-Ausfall

Der Bundesverband Güterbahn (BVG) hat nach einem flächendeckenden Ausfall des GSM-R-Bahnfunksystems eine stärkere staatliche Aufsicht über die Schieneninfrastruktur gefordert. Der Verband warnt, dass sich wiederholende Störungen die Güterverkehrsunternehmen in einen dauerhaften Krisenmodus zwingen.

Ein kürzlich aufgetretener, bundesweiter Ausfall des GSM-R-Funks ließ die Branche ohne funktionierende Notfallprotokolle zurück. Dies folgte auf tagelanges operatives Chaos an Christi Himmelfahrt, bei dem es zudem zu Problemen in Fahrplanbüros und Leitstellen kam. Neele Wesseln, Geschäftsführerin des Verbandes, kritisierte die wachsenden Betriebsprobleme bei der DB InfraGO.

Der Verband drängt nun den Verkehrsausschuss des Bundestags, die Störungen zu beheben und die Schieneninfrastruktur zu stabilisieren. Vorgeschlagen wird die Schaffung eines unabhängigen Bundesamts für Schieneninfrastruktur (BASchi), das die Aufsicht über den Betreiber übernehmen soll. Zudem fordert die Vereinigung von der Bundesregierung, entschlossener gegen die Missstände bei der DB InfraGO vorzugehen.

Güterbahnunternehmen sehen sich mit schweren Beeinträchtigungen der Lieferketten und ihrer Wettbewerbsfähigkeit konfrontiert. Die wirtschaftlichen Folgen für die Betreiber bleiben unklar. Der Verband besteht darauf, dass unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden müssen, um weitere Instabilität zu verhindern.

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