Haftbefehls rätselhafte Rückkehr: Maske, kurze Auftritte und ein neues Leben
Francesco HeinrichHaftbefehls rätselhafte Rückkehr: Maske, kurze Auftritte und ein neues Leben
Der Rapper Haftbefehl ist nach der Veröffentlichung der Netflix-Dokumentation Babo – Die Haftbefehl-Story auf die Bühne zurückgekehrt. Der Künstler – mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan – sorgt mit seinen kurzen Auftritten und ungewöhnlichem Erscheinungsbild für neues Aufsehen. Sowohl Fans als auch Medien haben registriert, dass er bei Konzerten neuerdings sein Gesicht verdeckt hält.
Die Dokumentation beleuchtet Haftbefehls langen Kampf gegen die Drogensucht und enthüllt, dass er bereits mit 13 Jahren erstmals Kokain konsumierte. Sie schildert zudem seine beruflichen Rückschläge und persönlichen Abgründe und bietet einen schonungslosen Einblick in sein Leben abseits der Musik.
Seit dem Erscheinen des Films steht der Rapper zwar wieder auf der Bühne, doch sein Auftrittsstil hat sich deutlich verändert. Bei einem Konzert in Gießen brach er seinen Auftritt nach nur zehn Minuten abrupt ab und verließ ohne Erklärung die Bühne. Auch andere Shows dauerten selten länger als 20 Minuten. Seine jüngsten Auftritte geben zudem Rätsel auf: In Regensburg trug Haftbefehl einen blauen, schlauchförmigen Schal, der Mund und Nase bedeckte und nur die Augen frei ließ. Das gleiche Accessoire – eine blaue Tubus-Maske – war auch bei anderen Veranstaltungen zu sehen, etwa bei Konzerten in Berlin 2025. Während einige Fans vermuten, er verberge damit eine durch Kokainkonsum beschädigte Nase, gibt es keine offizielle Begründung für die Gesichtsbedeckung. Ungeachtet der Spekulationen hat Haftbefehl jedoch eines klargestellt: Während seines Auftritts in Regensburg verkündete er, nun clean und drogenfrei zu sein – sein Drogenkonsum liege hinter ihm.
Haftbefehls Rückkehr auf die Bühne wird mit Neugier und Sorge verfolgt. Seine kurzen Auftritte und das verhüllte Gesicht sorgen weiterhin für Gesprächsstoff, auch wenn er betont, keine Drogen mehr zu nehmen. Die Dokumentation hat seine vergangenen Kämpfe ins Rampenlicht gerückt – nun bleibt abzuwarten, wie sich seine Karriere von hier aus entwickelt.
