Halle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026
Sylvio ThiesHalle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026
Die Stadtverwaltung von Halle (Saale) aktualisiert den Bebauungsplan für den Technologiepark Weinberg Campus. Die Änderungen sollen den Standort wettbewerbsfähig halten und seine Erweiterung ermöglichen. Der derzeitige Plan aus dem Jahr 1998 entspricht nicht mehr den heutigen Bau-, Planungs- und Immissionsschutzvorschriften.
Die Überarbeitungen betreffen zwei angrenzende Kernbereiche mit einer Gesamtfläche von etwa 26,2 Hektar, die vorrangig für Forschung und Verwaltung vorgesehen sind. Eine zentrale Neuerung erlaubt künftig auch Produktions- und Vertriebstätigkeiten, sofern sie mit der Forschung im Park verbunden sind.
Ein fünf Hektar großes Grundstück südlich der Blücherstraße, das ursprünglich für eine größere Siedlung vorgesehen war, wird nun umgenutzt und neu vermarktet. Um den Charakter des Gebiets zu bewahren, werden maximale Bauhöhen von 25 Metern festgelegt. Der Plan sieht zudem verbindliche Emissionsgrenzwerte für den Lärmschutz vor, die Unternehmen Planungssicherheit bieten und gleichzeitig Anwohner schützen.
Umweltgutachten zeigen, dass die Auswirkungen gering bis vernachlässigbar sind. Es wird keine zusätzliche Bodenversiegelung erwartet, bestehende Grünflächen bleiben erhalten, und das Mikroklima sollte sogar profitieren. Für die Stadt entstehen durch die Änderungen keine zusätzlichen Kosten für Verwaltung oder neue öffentliche Infrastruktur.
Der Stadtrat stimmt am 24. Juni 2026 über die vorgeschlagenen Änderungen ab.
Der aktualisierte Bebauungsplan modernisiert den Technologiepark Weinberg Campus mit klareren Regelungen für forschungsnahe Aktivitäten, Lärmschutz und Bauhöhen. Die Abstimmung am 24. Juni 2026 entscheidet über die Annahme der Änderungen.






