Hammer rettet 93 Filialen – doch zwei Standorte schließen im Oktober
Leila BlochHammer rettet 93 Filialen – doch zwei Standorte schließen im Oktober
Die Baumarktkette Hammer hat nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Mit einer Vereinbarung mit der Investorengruppe REThink Consortium konnte das Unternehmen sichern, dass 93 Filialen weitergeführt werden. Rund 1.200 Arbeitsplätze bleiben dadurch erhalten.
Zwei Hammer-Filialen – eine in Braunschweig (Hansestraße 30) und eine weitere in Wolfsburg (Brandgehege 5b) – werden am 31. Oktober endgültig schließen. Beide Standorte führen derzeit große Räumungsverkäufe durch, bevor sie ihre Türen endgültig schließen. Die Filiale in Rodewisch bleibt vorerst geöffnet, während der Standort in Glauchau seinen Ausverkauf fortsetzt.
Im Rahmen des Restrukturierungsplans sind Modernisierungen einiger Filialen sowie strategische Neuausrichtungen anderer vorgesehen. Die Standorte in Salzgitter, Wolfenbüttel, Goslar, Helmstedt und Gifhorn gelten als wirtschaftlich stabil und werden weiterbetrieben. Über weitere Schließungen hinaus der beiden bereits bekannten Standorte gibt es derzeit keine Bestätigung.
Laut der neuen Vereinbarung übernimmt die Hammer Raumstylisten GmbH den Betrieb der verbleibenden Filialen und sichert so die Kontinuität des Unternehmens.
Durch die Veränderungen bleiben 93 Hammer-Filialen aktiv, wodurch etwa 1.200 Mitarbeiter ihre Jobs behalten. Die beiden schließenden Standorte stellen ihren Betrieb Ende Oktober ein, während das übrige Filialnetz Modernisierungen oder Neupositionierungen durchläuft. Die Einigung mit dem REThink Consortium markiert einen Wendepunkt für das Unternehmen nach der Insolvenz.
