Horst Lichter verursacht einen Skandal - und entschuldigt sich sofort
Leila BlochHorst Lichter verursacht einen Skandal - und entschuldigt sich sofort
Horst Lichter löst Eklat aus – und entschuldigt sich umgehend
Teaser: In der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ sorgte Moderator Horst Lichter mit einer makabren Bemerkung für Aufsehen. Der 63-Jährige ruderte noch während der Aufnahme zurück – doch die Verkäufer verließen das Studio ohne Deal.
Artikel: Eine aktuelle Folge von „Bares für Rares“ nahm eine peinliche Wendung, als Moderator Horst Lichter einen unglücklich gewählten Scherz über eine Porzellanvase machte. Der Vorfall ereignete sich während der Bewertung eines Stücks aus dem 19. Jahrhundert der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Die Vase, für die der Besitzer ursprünglich etwa 1.000 Euro erhoffte, blieb schließlich unverkauft, nachdem die Gebote unter seinen Erwartungen blieben.
Die Vase gehörte einem Verkäufer, der ihren Wert auf rund 1.000 Euro schätzte. Doch Experte Colmar Schulte-Goltz taxierte sie lediglich auf 400 bis 500 Euro. Er begründete dies mit einer später hinzugefügten Bemalung, die den Wert deutlich gemindert habe. Eine zweite Einschätzung von Experte Paul McGowan bestätigte die niedrigere Schätzung.
Während der Sendung bemerkte der 63-jährige Moderator Horst Lichter, die Vase könne als „Familienurne“ dienen. Die Bemerkung löste sofort Befremden aus. Lichter erkannte seinen Fehltritt und entschuldigte sich noch im Studio für den unpassenden Scherz. Als die Vase später zur Versteigerung kam, erreichten die höchsten Gebote nicht den Mindestpreis des Besitzers. Die Versteigerung wurde daraufhin abgebrochen, und der Verkäufer verließ das Studio mit dem unverkauften Stück.
Der Vorfall zeigte einmal mehr die Tücken des Live-Fernsehens und die Unberechenbarkeit von Antiquitäten-Bewertungen. Während die Vase beim Besitzer blieb, ging die Sendung nach Lichters schneller Entschuldigung weiter. Die Situation erinnerte daran, wie sensibel mit persönlichen oder emotional besetzten Gegenständen im Fernsehen umgegangen werden muss.
