ICE-Zug nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Massenunwohlsein aus
Sylvio ThiesICE-Zug nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Massenunwohlsein aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Rettungsdienst wurde alarmiert, nachdem Reisende und Besatzungsmitglieder über Unwohlsein klagten, was zu einem ungeplanten Halt und der vollständigen Räumung des Zuges führte.
Der Vorfall begann, als in einem Waggon ein starker, unerklärlicher Geruch wahrgenommen wurde. Zwei Personen – ein Zugbegleiter und ein Fahrgast – benötigten medizinische Versorgung, nachdem der Begleiter in Ohnmacht gefallen war und der Passagier einen Panikanfall erlitten hatte.
Der Zug hielt notfallsbedingt am Bahnhof Trechtingshausen, um die Türen zu öffnen und den betroffenen Bereich zu belüften. Alle 177 Fahrgäste mussten den Zug verlassen, während Feuerwehr und Polizei den Waggon durchsuchten. Bei der Durchsuchung wurde eine nicht identifizierte Flüssigkeit entdeckt, deren Herkunft und Beschaffenheit jedoch weiterhin unklar sind.
Nach gründlichen Kontrollen wurden keine technischen Mängel an den Zugsystemen festgestellt. Die Passagiere wurden anschließend in Ersatzbusse umgeleitet, um ihre Fahrten fortzusetzen. Die Ermittlungen zur Flüssigkeit und der Ursache des Geruchs laufen noch.
Der Zug setzte seine Fahrt erst fort, nachdem er von den Behörden freigegeben worden war, doch die Quelle des Geruchs steht weiterhin nicht fest. Die Reisenden erreichten ihre Ziele mit Bussen, während die Behörden die Flüssigkeit und die Umstände des Vorfalls weiter untersuchen.






