05 May 2026, 21:18

Inflation steigt erneut: Warum Haushalte in Deutschland jetzt besonders leiden

Liniengraph, der den Verbraucherpreisindex für alle städtischen Verbraucher (ohne Nahrungsmittel und Energie) im Vergleich zum effektiven Federal Funds Rate im Zeitverlauf zeigt, mit Jahren auf der x-Achse und Inflationsrate auf der y-Achse.

Inflation steigt erneut: Warum Haushalte in Deutschland jetzt besonders leiden

In ganz Deutschland merken die Haushalte, dass ihr Geld nicht mehr so weit reicht wie früher. Die alltäglichen Ausgaben – von Lebensmitteln bis hin zu Sprit – sind heute teurer als noch vor wenigen Monaten. Die neuesten Zahlen zeigen: Die Inflation steigt wieder und belastet die Haushaltskassen zusätzlich.

Bundesweit lag die Teuerungsrate im April bei 2,9 Prozent und damit höher als im März. Besonders stark ist der Anstieg seit Beginn des Iran-Kriegs, der die zuvor erkennbaren Entspannungszeichen zunichtemachte. Zwar bedeutet eine niedrigere Rate, dass die Preise langsamer steigen – ein Rückgang der Kosten ist damit aber nicht verbunden.

In Niedersachsen kletterte die Inflation von 2,6 Prozent im März auf 3,0 Prozent im April. Besonders betroffen sind Grundgüter wie Nahrungsmittel und Energie, bei denen die Preiserhöhungen kaum zu übersehen sind. Verbraucher berichten, für dasselbe Geld weniger im Einkaufswagen zu haben, und selbst kleine Annehmlichkeiten wirken inzwischen wie ein Luxus.

Die Energiekosten lagen im April um 11,0 Prozent höher als im Vorjahr, während Diesel mit einem Anstieg von 46,0 Prozent besonders stark zu Buche schlägt. Nicht alle spüren die Belastung gleichermaßen: Je nach Ausgabenverhalten und Einkommenshöhe variieren die persönlichen Inflationsraten stark – manche Haushalte sind deutlich härter betroffen als andere.

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Die Rückkehr der steigenden Inflation bedeutet, dass die Haushaltsbudgets auf absehbare Zeit unter Druck bleiben. Da vor allem Lebensmittel und Sprit teurer werden, müssen viele ihr Ausgabenverhalten anpassen. Die offiziellen Zahlen bestätigen, was Verbraucher längst spüren: Die Preise steigen weiter – nur mit unterschiedlichem Tempo für verschiedene Menschen.

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