06 May 2026, 03:09

Jacqueline Kleinhans will Gifhorns Politik mit Bürgerbeteiligung revolutionieren

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenmasten mit Fahnen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Jacqueline Kleinhans will Gifhorns Politik mit Bürgerbeteiligung revolutionieren

Jacqueline Kleinhans kandidiert als Bürgermeisterin in Gifhorn für die neu gegründete Wählergruppe Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt. Die Initiative setzt sich für eine faktenbasierte, transparente Kommunalpolitik ein und will gleichzeitig die Bürgerbeteiligung stärken. Mit ihrer Erfahrung in Bildung und Sozialarbeit fordert Kleinhans eine Neuausrichtung der städtischen Ressourcenverteilung und eine engere Einbindung der Einwohner.

Die ausgebildete Pädagogin Kleinhans arbeitet seit zehn Jahren als Schulsozialarbeiterin in Gifhorn. Als Mutter einer erwachsenen Tochter, die derzeit eine Lehrerausbildung absolviert, betont sie, dass die lokalen Prioritäten stärker auf Bildung und eine effiziente Verwendung öffentlicher Mittel ausgerichtet werden müssen.

Eines ihrer zentralen Themen ist das Mühlenmuseum-Projekt, das ihrer Meinung nach das städtische Budget übermäßig belastet. Die Wählergruppe fordert eine umfassende Neubewertung – inklusive der Prüfung eines Abrisses oder alternativer Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände. Kleinhans plädiert dafür, die Mittel stattdessen in Schulen und andere dringende Aufgaben zu investieren.

Darüber hinaus setzt sich die Gruppe für klarere Konzepte bei der Nutzung ungenutzter städtischer Immobilien ein. Vorgeschlagen wird etwa, den Ratsweinkeller als Standesamt umzufunktionieren. Ihr weiteres Programm umfasst öffentliche Sicherheit, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und eine schlankere Verwaltung – stets mit dem Ziel, die Bürgerbeteiligung zu erhöhen.

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Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt positioniert sich bewusst außerhalb der klassischen Parteipolitik und will damit eine breite Wählerschaft ansprechen. Die Gruppe lädt die Bürger aktiv ein, die Zukunft der Stadt mitzugestalten, und betont gemeinsame Verantwortung sowie praktisches Engagement.

Kleinhans und ihre Mitstreiter fordern einen offeneren und pragmatischeren Ansatz in der Kommunalpolitik. Ihre Vorschläge zielen auf eine Umverteilung der Mittel, die Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und eine stärkere Einbindung der Bürger ab. Der Wahlkampf wird zeigen, ob dieses überparteiliche Modell in Gifhorn auf Zustimmung stößt.

Quelle