Katharinenball ehrt das kulturelle Erbe der Russlanddeutschen mit Kunst und Geschichte
Francesco HeinrichKatharinenball ehrt das kulturelle Erbe der Russlanddeutschen mit Kunst und Geschichte
Der Katharinenball fand kürzlich statt, um das kulturelle Erbe der Russlanddeutschen zu feiern und zu bewahren. Die Veranstaltung ehrte die Opfer der älteren Generation, zeigte zugleich aber auch deren Widerstandskraft und ihren Beitrag zur deutschen Gesellschaft von heute.
Organisiert wurde der Ball von Katharina Martin-Virolainen und Oleg von Riesen. Zu den Ehrengästen zählten Peter und Maria Warkentin, Stephan Großmann, Björn Werner, Tamara Kudelin sowie Ida Martjan.
Das Programm umfasste das Theaterstück „Mein Volk“, das die Geschichte der Spätaussiedler nachzeichnete. Zudem wurde die Wanderausstellung „Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart“ präsentiert. Ein Höhepunkt des Abends war der musikalische Auftritt von Helena Goldt.
Die große Modenschau von August Raddatz präsentierte seine Winterkollektion 2026–2027 unter dem Titel „Tempo und Emotion“. Die Veranstaltung erinnerte an die Leiden der Russlanddeutschen, darunter Deportationen, Unterdrückung und Diskriminierung in der Sowjetunion.
Der Katharinenball unterstrich die Bedeutung des historischen Gedächtnisses für diese Gemeinschaft. Gleichzeitig feierte er ihre gelungene Integration in die deutsche Gesellschaft, in der sie heute in allen Bereichen aktiv mitwirken. Der Abend verband kulturellen Ausdruck mit der Reflexion über eine schwierige Vergangenheit.






