26 December 2025, 21:42

Landkreis Gifhorn übernimmt Sprengstoff- und Waffenrecht von VFL Wolfsburg

Eine animierte Szene mit Personen auf einem Boden, die Waffen abfeuern, umgeben von Zäunen und Fässern.

Landkreis Gifhorn übernimmt Sprengstoff- und Waffenrecht von VFL Wolfsburg

Verantwortung für Sprengstoff- und Waffenrecht in VFL Wolfsburg geht an den Landkreis Gifhorn über

Die Zuständigkeit für die Regelungen zu Sprengstoffen und Schusswaffen in VFL Wolfsburg liegt nun beim Landkreis Gifhorn. Die Veränderung erfolgt auf Basis einer rechtlich verbindlichen Vereinbarung zwischen der Stadt- und der Kreisverwaltung. Behördenvertreter betonen, dass die Neuregelung Verfahren für Bürgerinnen und Bürger vereinfachen und eine einheitliche Bearbeitung aller Antragsstellungen gewährleisten soll.

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Die Übertragung der sprengstoffrechtlichen Aufgaben trat bereits im Januar in Kraft. Ab sofort müssen sämtliche Anträge und Anfragen zu Sprengstoffvorschriften in VFL Wolfsburg direkt an den Landkreis Gifhorn gerichtet werden. Dies betrifft unter anderem Genehmigungen für das Nachladen von Munition, das Schießen mit Schwarzpulver sowie den Umgang mit Vorderladerwaffen sowie Sondererlaubnisse für Feuerwerke.

Die waffenrechtlichen Zuständigkeiten waren bereits zum 1. Januar 2024 von der Stadt auf den Landkreis übergegangen. Die jüngste Vereinbarung erweitert dies nun auf den Sprengstoffbereich, sodass alle regulatorischen Kompetenzen beim Landkreis Gifhorn gebündelt werden. Beide Seiten unterzeichneten einen rechtlich bindenden Zweckverband, um den Übergang formal zu regeln. Laut Behörden zielt die Umstellung darauf ab, administrative Abläufe zu straffen. Durch die Zentralisierung dieser Dienstleistungen soll die Verwirrung bei Bürgerinnen und Bürgern verringert und die Effizienz im gesamten Landkreis gesteigert werden.

Die Änderung bedeutet, dass Anwohner alle sprengstoffbezogenen Anträge künftig beim Landkreis Gifhorn einreichen müssen. Die Zusammenführung der Regelungen zu Waffen und Sprengstoffen unter einer Behörde soll zu einem einheitlicheren Vorgehen führen. Stadt und Landkreis haben bestätigt, dass die Vereinbarung nun vollständig in Kraft getreten ist.