LEADER-Programm in Gefahr: Landkreis Lüneburg kämpft um EU-Fördergelder für Klimaschutz und Tourismus
Francesco HeinrichLEADER-Programm in Gefahr: Landkreis Lüneburg kämpft um EU-Fördergelder für Klimaschutz und Tourismus
Für eine Zukunft der LEADER-Region: Wirtschafts- und Tourismusausschuss empfiehlt Beschlussvorlage
PolitikTourismusUmwelt
- Dezember 2025
Schlagwörter: Industrie, Finanzen, Luft- und Raumfahrt, Wirtschaft
Der Landkreis Lüneburg setzt sich dafür ein, das EU-Förderprogramm LEADER langfristig zu sichern. Seit 2023 unterstützt das Programm lokale Vorhaben in den Bereichen Klimaschutz, Denkmalschutz und Tourismus. Doch geplante Änderungen ab 2027 gefährden nun seine Zukunft in der Region.
Seit 2023 hat der Landkreis rund 2,5 Millionen Euro aus LEADER-Mitteln eingeworben. Das Geld floss unter anderem in die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Wendisch Evern, die Modernisierung der Dorfgaststätte in Stapel sowie in die Neugestaltung der Touristeninformation in Amelinghausen. Bis zum Ende der aktuellen Förderperiode werden die Gesamtinvestitionen in der Region voraussichtlich etwa fünf Millionen Euro erreichen.
Mit dem geplanten Beschluss will der Landkreis die Förderung sichern, die bisher ländliche Entwicklung und Gemeinschaftsprojekte unterstützt hat. Ohne LEADER drohen künftige Initiativen im Klimaschutz, Denkmalschutz und Tourismus finanzielle Unsicherheiten. Das Ergebnis der Abstimmung im Dezember wird über die nächsten Schritte für die Förderbemühungen Lüneburgs entscheiden.
