LNG-Terminal Stade: Verzögerungen überwunden – Betrieb startet nach April
Francesco HeinrichLNG-Terminal Stade startet erst im April - LNG-Terminal Stade: Verzögerungen überwunden – Betrieb startet nach April
Das LNG-Terminal in Stade wird vor April nicht den Betrieb aufnehmen, nachdem es durch Streitigkeiten zwischen den beteiligten Entwicklern zu Verzögerungen gekommen war. Die Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) hat nun den Bau der Aufbauten von der Hanseatic Energy Hub GmbH (HEH) übernommen. Das Projekt ist Teil der deutschen Bemühungen, die Energieinfrastruktur auszubauen und die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verringern.
Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen DET und HEH hatten den Fortschritt des Terminals zuvor gebremst. Um die Blockade zu überwinden, hat sich DET bereit erklärt, die Fertigstellung der Aufbauten in Eigenregie vorzunehmen. Auch die notwendigen Anschlüsse für das schwimmende Terminal wird das Unternehmen eigenständig realisieren.
Das Terminalschiff, das derzeit an einen anderen Betreiber verchartert ist, wurde für eine rechtzeitige Rückkehr gesichert. Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie einen Beitrag dazu leisten, Stade zu einem zentralen Energieknotenpunkt für Deutschland zu machen. Das Land betreibt bereits mehrere schwimmende LNG-Terminals, doch die neue Anlage soll die Versorgungssicherheit weiter stärken.
Lars Kolk, Erster Stadtrat von Stade, äußerte die Hoffnung auf eine zügige Aufnahme der LNG-Importe am Standort. Ein genauer Eröffnungstermin für das Terminal werde jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Die Übergabe der Bauverantwortung markiert einen Schritt zur Beilegung der bisherigen Verzögerungen. Mit DET an der Spitze des Projekts dürften die Arbeiten nun zügiger voranschreiten. Sobald das Terminal aktiv ist, wird es eine Rolle in der deutschen Strategie spielen, die Energiequellen breiter aufzustellen.
