Lohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos
Dora CichoriusLohnverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos
Tarifverhandlungen für Holz- und Kunststoffindustrie in Osnabrück enden ergebnislos
Teaser: Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Holz- und Kunststoffindustrie in Niedersachsen ist ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite zu Ende gegangen.
21. November 2025, 06:24 Uhr
Die erste Verhandlungsrunde für die Tarifverträge in der niedersächsischen Holz- und Kunststoffbranche ist ohne Fortschritte abgeschlossen worden. Die IG Metall forderte eine Lohnerhöhung von fünf Prozent, bessere Ausbildungsvergütungen sowie exklusive Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder. Die Arbeitgeber legten bei den Gesprächen in Osnabrück jedoch kein Gegenangebot vor.
Mit klaren Forderungen war die IG Metall in die Verhandlungen gegangen: Die Gewerkschaft verlangte eine fünfprozentige Lohnerhöhung über zwölf Monate, höhere Zahlungen für Auszubildende sowie Leistungen, die ausschließlich ihren Mitgliedern vorbehalten sein sollen.
Das Treffen in Osnabrück markierte den Auftakt der Tarifrunde für den Sektor. Doch die Sitzung endete, ohne dass die Arbeitgebervertreter eine Reaktion zeigten. Gewerkschaftsvertreter äußerten sich im Anschluss enttäuscht über die mangelnde Gesprächsbereitschaft der anderen Seite.
Nach der ersten Verhandlungsrunde liegt die Tarifrunde weiterhin auf Eis. Die Forderungen der IG Metall – darunter die Lohnerhöhung, verbesserte Ausbildungsvergütungen und Mitglieder-Vorteile – bleiben vorerst unbeantwortet. Weitere Gespräche werden nötig sein, um die Blockade zu überwinden.
