07 May 2026, 00:21

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten als erwartet im ersten Quartal 2026

Ein Lufthansa Cargo Boeing 777-300ER im Flug, mit ausgebreiteten Flügeln und laufenden Triebwerken, mit sichtbarem Text auf dem Rumpf gegen einen wolkengefüllten Himmel.

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten als erwartet im ersten Quartal 2026

Lufthansa veröffentlicht Zahlen für das erste Quartal 2026 – Verlust fällt geringer aus als erwartet

Die Lufthansa hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt und dabei einen geringeren Verlust als prognostiziert ausgewiesen. Das bereinigte operative Minus belief sich auf 612 Millionen Euro – und lag damit 47 Millionen Euro besser als von Analysten erwartet. Anleger reagierten erleichtert: Die Aktie des Konzerns stieg im frühen Handel um über 8 Prozent.

Die Umsätze des Unternehmens kletterten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, verfehlten jedoch die Erwartungen der Marktbeobachter, die mit 9,3 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die gestiegenen Treibstoffkosten, die auch durch den Konflikt im Iran angeheizt werden, belasteten die Bilanz mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 1,7 Milliarden Euro in diesem Jahr. Um mögliche Engpässe abzufedern, hat die Lufthansa 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan gestrichen.

Die Treibstoffversorgung an den wichtigsten Drehkreuzen ist nun bis Juni gesichert, was zumindest teilweise die operativen Sorgen mildert. Trotz dieser Herausforderungen hält der Konzern an seiner Jahresprognose für den Gewinn fest. Zudem geht das Unternehmen davon aus, dass das bereinigte operative Ergebnis die 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen wird.

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Langfristig strebt die Lufthansa für den Zeitraum zwischen 2028 und 2030 eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent an. Gleichzeitig warnte das Unternehmen, dass die finanzielle Entwicklung maßgeblich davon abhängt, weitere Treibstoffverknappungen oder Arbeitskämpfe zu vermeiden.

Die Quartalszahlen haben die Anleger beruhigt, wie der Kursanstieg zeigt. Mit vorerst stabilisierten Treibstofflieferungen bleibt die Lufthansa auf ihre langfristigen Rentabilitätsziele fokussiert. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der reduzierte Flugplan helfen kann, die steigenden Kosten auszugleichen.

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