Mainz kämpft mit Folgen der Mombacher Vorlandbrücke-Sperrung – Politik fordert schnelle Lösungen
Dora CichoriusMainz kämpft mit Folgen der Mombacher Vorlandbrücke-Sperrung – Politik fordert schnelle Lösungen
Die Sperrung der Mombacher Vorlandbrücke hat in Mainz unter Bürgern und Politikern große Besorgnis ausgelöst. Der marode Zustand der Brücke und der umliegenden Bauwerke machte die Schließung unvermeidbar – mit gravierenden Folgen für Pendler, Unternehmen und Rettungsdienste. Abgeordnete aller politischen Lager kritisieren die Belastungen für die betroffenen Stadtteile.
Nun fordern Politiker eine kurzfristige Lösung, um den Autoverkehr wiederherzustellen, während gleichzeitig der vollständige Neubau der Brücke Priorität behalten soll. Der Stadtrat hat den Bund, die Autobahn GmbH und das Land Rheinland-Pfalz aufgefordert, eng zusammenzuarbeiten und einen klaren Fahrplan für die Zukunft des Autobahnkreuzes Mainz-Mombach vorzulegen.
Der Rat erwartet zügige Entscheidungen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden und eine langfristige Lösung zu finden, die Flächenverbrauch und Umweltbelastungen so gering wie möglich hält. Zwar stehe die Sicherheit an erster Stelle, doch die Verantwortlichen betonen, dass die Sperrung nur so kurz wie nötig andauern dürfe.
In einer Entschließung wird gefordert, die Öffentlichkeit und die Stadtverordneten regelmäßig und transparent über den Stand der Sperrung, die weiteren Pläne und die zu erwartenden Auswirkungen zu informieren. Betroffen von den Einschränkungen sind Anwohner, der Güterverkehr, Radfahrer, der ÖPNV sowie Rettungskräfte in Mainz-Mombach, Gonsenheim und den angrenzenden Gebieten.
Mit dem Appell an eine bessere Abstimmung will der Stadtrat die Belastungen für die betroffenen Stadtteile verringern. Eine dauerhafte Lösung müsse Sicherheit, Effizienz und möglichst geringe Umweltauswirkungen in Einklang bringen. Die Verantwortlichen werden die Entwicklungen weiter begleiten und die Bürger über den Fortgang auf dem Laufenden halten.






