04 January 2026, 22:32

Maren Kaminski will das Bildungssystem im Bundestag grundlegend reformieren

Ein Klassenraum mit mehreren Mädchen in weißen T-Shirts, die Bücher in der Hand halten, vorne, ein Mann und eine Frau, die unten sitzen und diskutieren, und eine gelbe Wand mit einem Glasfenster im Hintergrund.

Maren Kaminski will das Bildungssystem im Bundestag grundlegend reformieren

Maren Kaminski zog 2025 über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein. Als Sprecherin für berufliche Bildung, Weiterbildung und digitales Lernen hat sie klare Schwerpunkte für ihre Legislaturperiode gesetzt: Sie will das Bildungssystem so umgestalten, dass es faire Chancen und bessere Unterstützung für junge Menschen in ganz Deutschland schafft.

Kaminskis politische Laufbahn basiert auf jahrelangem Engagement für gerechte Bildung. Bevor sie Abgeordnete wurde, arbeitete sie als Gewerkschaftssekretärin bei der GEW Hannover und setzte sich für gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte ein. Zudem führte sie einen kommunalen Schulsozialindex ein. Diese Erfahrungen bestärkten sie in der Überzeugung, dass Bildung junge Menschen befähigen statt einschränken sollte.

Im Bundestag ist sie nun Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Zu ihren zentralen Forderungen gehört die Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich, um Bildung zur gemeinsamen Aufgabe von Bund und Ländern zu machen. Zudem fordert sie kostenlose Schulmahlzeiten für alle Kinder und eine praxisnahe Umsetzung von Bildungsforschung. Ein besonderes Anliegen ist ihr die digitale Bildung: Kaminski betont, dass es politische Lösungen für Herausforderungen wie den Umgang mit Smartphones und KI in Schulen braucht. Medienkompetenz sieht sie als essenzielle Lebensfähigkeit – ähnlich wie in Finnland, wo kritisches Denken und Medienbildung fächerübergreifend vermittelt werden. Ihr Ziel ist eine positive Lernumgebung mit inklusiven Strukturen und echten Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler.

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Für diese Wahlperiode hat sie klare Ziele: die berufliche Bildung stärken, den Zugang zu Weiterbildung ausbauen und digitales Lernen pädagogisch sinnvoll gestalten. Bildung müsse sich an moderne Anforderungen anpassen, ohne dabei jemanden zurückzulassen, so Kaminski.

Ihre Vorschläge zielen darauf ab, das deutsche Bildungssystem auf mehreren Ebenen zu reformieren – von der Bund-Länder-Zusammenarbeit über digitale Kompetenzen bis hin zu sozialer Gerechtigkeit. Sollten diese Pläne umgesetzt werden, könnten sie die Art und Weise, wie Schulen und Ausbildungsprogramme in den kommenden Jahren funktionieren, grundlegend verändern.