28 April 2026, 04:21

Markus Steuerwald wird neuer Cheftrainer der BR Volleys – kann er die Meisterschaft retten?

Eine Gruppe von Männern in blauen 'Ligue 1'-T-Shirts feiert auf einem Volleyballfeld.

Markus Steuerwald wird neuer Cheftrainer der BR Volleys – kann er die Meisterschaft retten?

BR Volleys verpflichtet Markus Steuerwald als neuen Cheftrainer

Die BR Volleys haben Markus Steuerwald als ihren neuen Cheftrainer vorgestellt. Die Bekanntgabe erfolgte am Donnerstag, dem 27. April, nach dem Abgang von Alexandre Leal. Unterdessen verlängerte Stefan Hübner, Trainer der SVG Lüneburg, seinen Vertrag bis 2030 und lehnte damit andere Angebote ab, um dem aufstrebenden Verein treu zu bleiben.

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Ursprünglich sollte Steuerwald in der kommenden Saison die Grizzlys Giesen übernehmen. Stattdessen übernimmt er nun die BR Volleys Berlin, ein Team, das unter Druck steht, die zehnte Meisterschaft in Folge zu sichern. Die Hauptstädter scheiterten bereits im Halbfinale des Pokals und verpassten den Einzug in die K.-o.-Phase der Champions League. Geschäftsführer Kaweh Niroomand sprach Steuerwald öffentlich sein Vertrauen aus und lobte dessen ruhige Art sowie akribische Vorbereitung als entscheidend für die bevorstehenden Finals.

In der gesamten Liga hat sich die SVG Lüneburg als ernsthafter Herausforderer für Berlins langjährige Vorherrschaft etabliert. Unter Stefan Hübner, der das Team seit 2011 trainiert, entwickelte sich der Verein zu einer Volleyball-Großmacht. In dieser Saison besiegte Lüneburg Friedrichshafen im Pokalfinale, führte erstmals die Hauptrunde an und durchlief die Playoffs ohne Niederlage. Trotz Berlins starker Bilanz in den direkten Duellen – darunter Siege im Ligapokal und im Rückspiel der Liga – hat der Nordclub nun eine reale Chance, die 27-jährige Dominanz von Berlin und Friedrichshafen zu beenden.

Hübners Entscheidung, bis 2030 in Lüneburg zu bleiben, fällt trotz Interesse anderer Vereine und der Option, die Nationalmannschaft zu übernehmen. Sein Engagement unterstreicht den Ehrgeiz, auf den Erfolg dieser Saison aufzubauen und das traditionelle Machtgefüge im deutschen Männer-Volleyball aufubrechen.

Berlin geht mit einem neuen Trainer und hohen Erwartungen in die Finals. Ein zehnter Titel in Folge würde eine enttäuschende Saison retten. Für Lüneburg ist die Bühne bereit, die alte Ordnung herauszufordern – und Hübners langfristiger Vertrag untermauert ihren Anspruch auf die Vorherrschaft.

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