"Meine Fähre" meldet Insolvenz an – doch Norderney bleibt erreichbar
Francesco HeinrichNeue Norderney-Fähre-Reederei beantragt Insolvenz - "Meine Fähre" meldet Insolvenz an – doch Norderney bleibt erreichbar
Die Fährreederei Meine Fähre hat vorläufige Insolvenz beantragt und drohende finanzielle Schwierigkeiten als Grund genannt. Das Unternehmen, das 2024 eine neue Verbindung nach Norderney aufgenommen hatte, steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Trotz der Rückschläge bleiben die Fährverbindungen vorerst aufrechterhalten.
Meine Fähre, 2022 gegründet, führte die Strecke nach Norderney im Herbst 2023 unter dem Motto "Flexibel nach Norderney reisen" ein. Das erste Schiff, die Meine Fähre 1, wurde auf einer Werft in Groningen (Niederlande) gebaut – die Investitionen beliefen sich auf einen einstelligen Millionenbetrag.
Hinter dem Unternehmen stehen mehrere Gesellschafter, darunter lokale Hoteliers und eine Stiftung. Allerdings liegen keine öffentlich zugänglichen Daten zu Passagier- oder Fahrzeugzahlen auf der Strecke zwischen Norderney und Norddeich von der Aufnahme des Betriebs bis März 2026 vor.
Die genauen Ursachen für die finanzielle Krise bleiben unklar. Der Betreiber bestätigte jedoch, dass Buchungen für die täglichen Überfahrten weiterhin möglich sind. Sämtliche geplanten Fährverbindungen werden vorerst wie vorgesehen durchgeführt.
Die Insolvenzanmeldung wirft Fragen zur langfristigen Zukunft von Meine Fähre auf. Passagiere und Beteiligte müssen nun auf weitere Updates zur Entwicklung der Strecke warten. Bis auf Weiteres hält das Unternehmen seinen regulären Fahrplan ohne Einschränkungen ein.
