Mönchengladbachs Hardt-Skatepark wird nach Jahren des Verfalls neu geboren
Francesco HeinrichMönchengladbachs Hardt-Skatepark wird nach Jahren des Verfalls neu geboren
Mönchengladbachs Hardt-Skatepark erhält großes Upgrade nach Jahren des Niedergangs
Nach jahrelangem Verfall steht der Hardt-Skatepark in Mönchengladbach vor einer umfassenden Modernisierung. Die Stadt hat eine Sanierung im Umfang von 250.000 Euro bewilligt, um langjährige Sicherheitsmängel zu beheben, die im Sommer 2023 zur Schließung der Anlage geführt hatten. Ziel des Projekts ist es, einen modernen, inklusiven Raum für Skater aller Altersgruppen und Fähigkeitsstufen zu schaffen.
Die Erneuerung des Skateparks entstand in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft. Zwei Gestaltungsworkshops fanden beim SC Hardt e.V. statt, um sicherzustellen, dass lokale Skater die endgültigen Pläne mitprägten. Das auf Skatepark-Sanierungen spezialisierte Münsteraner Büro DSGN CONCEPTS erhielt Ende 2024 den Zuschlag für die Umsetzung.
Die neue, 450 Quadratmeter große Anlage wird aus langlebigem Ortbeton errichtet. Ihr Layout vereint klassische Street-Elemente mit fließenden Kurven und abgewinkelten Flächen, die flüssige Übergänge und vielfältige Tricks ermöglichen. Besonders Wert wurde auf Barrierefreiheit gelegt: Klare Abstände zwischen den Hindernissen sorgen dafür, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer die Anlage nutzen können.
Nach Fertigstellung wird der Park Skateboarding, BMX, Inline-Skating, Scooter- und WCMX-Sportlern offenstehen. Die Bauarbeiten laufen bereits, die feierliche Eröffnung ist für den Sommer 2026 geplant.
Der renovierte Hardt-Skatepark wird 2026 nach langer Schließzeit wiedereröffnet. Die aus dem städtischen Haushalt 2024 finanzierte Anlage bietet dann ein sicheres und vielseitigeres Umfeld für verschiedene Rollsportarten. Lokale Skater und Verantwortliche hoffen, dass das Projekt die Gegend nachhaltig beleben wird.
