Neue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Dora CichoriusNeue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Neue Elbbrücke verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Ein neues Brückenbauwerk über die Elbe wird künftig Sachsen-Anhalt und Brandenburg miteinander verbinden. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für den regionalen Verkehr. Kürzlich trafen sich Vertreter aus Politik und Verwaltung zur symbolischen Grundsteinlegung.
Die Brücke wird Teil der Bundesstraße 189 und die Ortschaften Geestgottberg im Landkreis Stendal mit Wittenberge im Landkreis Prignitz verbinden. Mit einer Länge von 1.109 Metern überspannt sie das Elbtal, wobei die Fahrbahn zwischen den Geländern 13,8 Meter breit sein wird. Auf der Ostseite entsteht ein kombinierter Fuß- und Radweg mit einer Breite von drei Metern.
Die Bauarbeiten beginnen auf der brandenburgischen Seite in Wittenberge. Der Bund stellt für das Vorhaben rund 120 Millionen Euro bereit. Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die Brücke als „lebenswichtige Verkehrsader“ für Anwohner und Pendler. Die Infrastrukturministerin von Sachsen-Anhalt, Lydia Hüskens, betonte ihre Bedeutung für die Verbesserung der Mobilität und die regionale Entwicklung. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach hob hervor, dass das Bauwerk nicht nur Pendler, lokale Unternehmen und den Tourismus im Elbtal stärken, sondern auch die Radwegeverbindungen deutlich aufwerten werde.
Die neue Brücke wird eine zentrale Verbindung zwischen den beiden Bundesländern schaffen. Sie soll die Verkehrsanbindung fördern, die Wirtschaft beleben und den Tourismus ankurbeln. Finanzierung und Bauzeitplan sind bereits festgelegt, um die Fertigstellung innerhalb von drei Jahren zu gewährleisten.
