Neun Kühe fliehen und lösen Bahnunfall mit tödlichem Ende aus
Neun Kühe brachen am Dienstagnachmittag durch einen beschädigten Zaun aus. Die Flucht führte zu einer Kollision mit einer Regionalbahn in der Nähe von Gaildorf, bei der drei der Tiere getötet wurden. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Die Kühe legten etwa acht Kilometer von ihrer Weide bis zu den Gleisen zurück. Vier Tiere konnte ihr 48-jähriger Besitzer schnell wieder einfangen, zwei blieben jedoch zunächst verschwunden.
Der Zusammenstoß ereignete sich spät in der Nacht zum Dienstag, als ein Regionalzug drei der entlaufenen Kühe erfasste. Der Lokführer versuchte zu bremsen, konnte den Aufprall aber nicht verhindern. Alle 13 Fahrgäste blieben unverletzt.
Infolge des Unfalls musste die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall gesperrt werden. Der Zugverkehr wurde erst am Mittwochmorgen wiederaufgenommen, nachdem die Gleise geräumt worden waren.
Die Polizei prüft nun, ob der Besitzer den Zaun nicht ausreichend gesichert hatte. Ihm drohen mögliche Anklagen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
Der Vorfall unterbrach den Zugbetrieb für mehrere Stunden, und zwei Kühe galten zunächst als vermisst. Die Handlungen des Besitzers werden genau untersucht, um zu klären, ob Fahrlässigkeit eine Rolle bei der Flucht der Tiere spielte. Die Bahnstrecke ist inzwischen wieder freigegeben, doch die Ermittlungen dauern an.






