07 March 2026, 18:17

Niedersachsen führt neues Schulfach Christliche Religion ein – trotz Kritik

Mariä-Mutter-Gottes-Katholische Schule mit Fenstern, Geländern, Treppen, Topfpflanzen, Bannern und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Niedersachsen führt neues Schulfach Christliche Religion ein – trotz Kritik

Niedersachsen führt neues Schulfach Christliche Religion ein Ab dem nächsten Schuljahr wird in Niedersachsen ein neues Schulfach mit dem Titel Christliche Religion eingeführt. Der Lehrplan konzentriert sich auf christliche Lehren, biblische Geschichten und theologische Traditionen. Bildungsministerin Julia Willie Hamburg hat die Pläne gegen Kritik verteidigt und betont, dass das Fach christliche Werte nicht herunterspielen werde.

Das neue Fach entstand in einer gemeinsamen Initiative der evangelischen Landeskirchen, katholischen Diözesen und der Landesregierung. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen christliche Erzählungen, Glaubenserfahrungen und zentrale Werte, die für den Alltag der Schülerinnen und Schüler relevant sein sollen. Die endgültigen Lehrpläne werden vor der Umsetzung von den Kirchen genehmigt.

An weiterführenden Schulen wird der Lehrplan auch christliche Glaubensvorstellungen im Kontext anderer Religionen und Weltanschauungen behandeln. Hamburg warf Medien vor, mit reißerischen Schlagzeilen den Inhalt des Faches verzerrt darzustellen. Sie unterstrich, dass christliche Lehren trotz gegenteiliger Behauptungen im Mittelpunkt bleiben würden.

Kirchenvertreter wiesen darauf hin, dass der Entwurf des Lehrplans noch überarbeitet wird. Die finale Version wird voraussichtlich bis Ende April 2026 vorliegen. Vergleichbare Fächer in anderen Bundesländern oder unterstützende pädagogische Studien liegen derzeit nicht vor.

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Das Fach Christliche Religion wird ab dem kommenden Schuljahr an niedersächsischen Schulen eingeführt. An seiner Entwicklung waren sowohl die großen christlichen Konfessionen als auch staatliche Behörden beteiligt. Der endgültige Lehrplan, der 2026 fertiggestellt wird, wird prägen, wie sich Schülerinnen und Schüler in der Region mit religiöser Bildung auseinandersetzen.

Quelle