Niedersachsens Agrarministerin will Milchbauern mit Festpreisen schützen
Leila BlochNiedersachsens Agrarministerin will Milchbauern mit Festpreisen schützen
Niedersachsens Agrarministerin fordert feste Milchpreise für Landwirte
Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte hat nach einem Treffen mit landwirtschaftlichen Verbänden verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien gefordert.
Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte setzt sich für verbindliche Lieferverträge zwischen Milchviehhaltern und verarbeitenden Betrieben ein. Damit sollen die Milchpreise stabilisiert und die Landwirte vor Marktschwankungen geschützt werden. Die Initiative folgt auf Gespräche mit führenden Agrarverbänden vergangene Woche in Hannover.
Bei dem Treffen in Hannover kamen Vertreter mehrerer Bauernorganisationen zusammen, darunter die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bioland, Demeter, Land schafft Verbindung sowie der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter. Alle Verbände unterstützten Staudtes Vorstoß für befristete Verträge, die sowohl Menge als auch Preis für einen festgelegten Zeitraum festschreiben würden.
Sollten die Verträge eingeführt werden, hätten Landwirte durch die vorab festgelegten Preise und Liefermengen mehr Planungssicherheit. Während Staudtes Pläne bei den Bauernverbänden auf Zustimmung stoßen, gibt es weiterhin Widerstand aus der Industrie. Die weiteren Schritte hängen von den Beratungen auf der anstehenden Agrarministerkonferenz ab.
