14 December 2025, 14:45

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor gefährlichen Medikamenten-Hamsterkäufen

Ein hölzernes Brett im Vordergrund mit Menschen auf dem Boden, ein Gebäude im Hintergrund und eine Werbetafel mit "ATM" darauf.

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor gefährlichen Medikamenten-Hamsterkäufen

Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor Hamsterkäufen von Medikamenten

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Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat die Empfehlungen des Landesapothekerverbandes scharf kritisiert, der Patienten zum Hortung von Arzneimitteln aufgerufen hatte.

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich zu den Sorgen über Arzneimittelengpässe in Deutschland geäußert. Zwar gebe es vereinzelt Lieferverzögerungen, doch betonte er, dass die Gesamtversorgung stabil bleibe. Seine Stellungnahme erfolgte als Reaktion auf einen Aufruf des Landesapothekerverbandes, der Patienten dazu geraten hatte, Medikamente zu hamstern – ein Vorgehen, das Philippi entschieden ablehnt.

Zu dem Thema erklärte Philippi, dass vorübergehende Verzögerungen nicht mit tatsächlichen Knappheiten gleichzusetzen seien. So seien etwa Fiebersäfte für Kinder weiterhin ohne Einschränkungen erhältlich. Der Minister warnte davor, dass durch Hamsterkäufe und Vorratsbildung Engpässe verschärft und andere Patienten in Not gebracht werden könnten.

Die Regierung versichert, dass die Arzneimittelversorgung gesichert sei und nur geringe Störungen gemeldet wurden. Philippis Appell, auf Vorratskäufe zu verzichten, unterstreicht die Gefahr, künstliche Knappheiten zu erzeugen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und setzen auf bestehende gesetzliche Regelungen, um weitere Versorgungsprobleme zu verhindern.