22 December 2025, 16:54

Niedersachsens Handwerksindustrie blickt optimistisch auf das Jahr 2026

Eine Straßenansicht mit mehreren Autos, einigen Fußgängern, Stühlen, einem Baum und einem Gebäude im Hintergrund.

Niedersachsens Handwerksindustrie blickt optimistisch auf das Jahr 2026 - Niedersachsens Handwerksindustrie blickt optimistisch auf das Jahr 2026

Niedersachsens Handwerk blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026

Niedersachsens Handwerk blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026

Niedersachsens Handwerk blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026

  1. Dezember 2025, 15:35 Uhr

Das Handwerk in Niedersachsen bleibt eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft. Mit über 87.000 Betrieben und einer halben Million Beschäftigten erzielte der Sektor im Jahr 2025 einen Umsatz von 75 Milliarden Euro. Nun steht das Handwerk zu Beginn des Jahres 2026 vor neuen Herausforderungen und Chancen – von der steigenden Nachfrage im Infrastrukturbereich bis hin zum dringenden Bedarf an Fachkräftenachwuchs.

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Mit Optimismus startet die Branche ins neue Jahr, angetrieben durch eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in Schlüsselbereichen. Projekte im Zusammenhang mit der Energiewende, regionalen Lieferketten und der Modernisierung der Infrastruktur werden die Betriebe voraussichtlich gut auslasten. Dennoch warnen Branchenvertreter trotz stabiler Entwicklung, dass die Gewinnung junger Menschen für handwerkliche Berufe weiterhin ein drängendes Problem bleibt.

Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen fordert das Handwerk klarere politische Unterstützung. Bürokratieabbau, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und die Entlastung der Betriebe von finanziellen Belastungen stehen ganz oben auf der Agenda. Parteien wie Bündnis Deutschland Niedersachsen haben bereits ihre Unterstützung für die Förderung des Mittelstands – einschließlich des Handwerks – signalisiert, während andere noch keine detaillierten Positionen vorgelegt haben. Das Handwerk ist tief in den niedersächsischen Gemeinden verwurzelt und bietet Arbeitsplätze sowie Stabilität. Um jedoch die nächste Generation von Fachkräften zu sichern, pocht der Sektor auf politische Reformen und eine gezieltere Ansprache junger Talente.

Das kommende Jahr wird zeigen, wie anpassungsfähig und wachstumsstark die Branche ist. Politische Weichenstellungen im Jahr 2026 könnten ihre Zukunft prägen – insbesondere beim Abbau von Hürden und der Förderung des Fachkräftenachwuchses. Die Betriebe bereiten sich derweil auf eine anhaltend starke Nachfrage vor und arbeiten gleichzeitig daran, handwerkliche Berufe für junge Menschen attraktiver zu gestalten.