Niedersachsens Kommunalwahlen: Wer regiert die nächsten acht Jahre?
Sylvio ThiesNiedersachsens Kommunalwahlen: Wer regiert die nächsten acht Jahre?
Am 13. September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. In mehreren Städten und Landkreisen wählen die Bürger Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte – diesmal für eine verlängerte Amtszeit von acht Jahren. Einige Amtsinhaber kandidieren für eine Wiederwahl, während sich auch neue Bewerber ins Rennen begeben.
In Braunschweig tritt Dr. Thorsten Kornblum (SPD) erneut als Oberbürgermeisterkandidat an. Sein Herausforderer ist Maximilian Pohler (CDU). Beide bewerben sich um eine Amtszeit, die nun acht statt wie bisher fünf Jahre beträgt.
In Wolfsburg stellt sich der amtierende Oberbürgermeister Dennis Weilmann (CDU) zwei Gegenkandidaten: Marco Meiners (FDP) und Andreas Klaffehn (PUG). Weilmann strebt eine weitere Amtszeit an.
In Salzgitter verteidigt der aktuelle Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) sein Amt gegen Tobias Bey (SPD), Lars Tietjen (Die PARTEI) und den parteilosen Kandidaten Ercan Kılıç. Die Wahl bietet eine breite Palette an Bewerbern aus verschiedenen Parteien sowie einen Unabhängigen.
Im Landkreis Wolfenbüttel kandidiert Amtsinhaber Ivica Lukanic für eine weitere Amtszeit. Er trifft auf Kerstin Glier (CDU), Vincent Schwarz (FDP), Dr. Sascha Dietrich (SPD) und Lena Krause (Grüne). Die Wähler haben hier die Wahl zwischen Kandidaten verschiedener Parteien.
In der Samtgemeinde Elm-Asse bleiben nach dem Rückzug von Dirk Neumann nur noch zwei Bewerber: Sebastian Niehoff (parteilos) und Andrea Föniger (SPD). Die Wahl entscheidet, wer die Gemeinde in den nächsten acht Jahren führen wird.
Im Landkreis Goslar steht die amtierende Landrätin Urte Schwerdtner in diesem Jahr nicht zur Wahl. Sie bleibt voraussichtlich bis 2031 im Amt, da ihre Amtszeit nicht mit diesem Wahlzyklus endet.
Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger ab 16 Jahren, die seit mindestens drei Monaten in ihrer Kommune leben. Auch EU-Bürger ab 16 Jahren, die im Wählerverzeichnis eingetragen sind, dürfen teilnehmen. Viele Parteien haben ihre Kandidaten bereits nominiert, in einigen Gemeinden werden die Listen jedoch noch finalisiert.
Die Wahlen am 13. September bestimmen die Führung in zahlreichen Städten und Landkreisen für acht Jahre. Die Wähler können sich zwischen Amtsinhabern, parteigebundenen Kandidaten und Unabhängigen entscheiden. Die Ergebnisse werden die lokale Politik bis mindestens 2034 prägen.
