08 March 2026, 20:18

Niedersachsens Parteien buhlen um Start-ups vor der Landtagswahl 2022

Ein detaillierter alter Sachsen-Plan von Deutschland auf einem schwarzen Hintergrund, der Provinzen, Städte und geografische Merkmale zeigt, mit Text, der zusätzliche Informationen liefert.

Niedersachsens Parteien buhlen um Start-ups vor der Landtagswahl 2022

Vor der Landtagswahl in Niedersachsen am 9. Oktober 2022 haben die politischen Parteien Pläne vorgestellt, um das Wachstum von Start-ups im Land zu fördern. Der Digitalverband Bitkom hat eine Übersicht der Vorschläge der einzelnen Parteien veröffentlicht, die unterschiedliche Ansätze zur Unterstützung von Gründern und Innovation aufzeigen.

Die Region will von dem jüngsten Aufschwung der Start-up-Szene in Deutschland profitieren, der 2021 Rekordzahlen erreichte und in anderen Bundesländern bis 2025 einen Anstieg um 29 Prozent verzeichnete.

Die CDU setzt darauf, dass Universitäten zu zentralen Motoren für Unternehmensgründungen werden – insbesondere in Zukunftstechnologien. Ihr Konzept sieht Änderungen im Niedersächsischen Hochschulgesetz vor, die eine Verknüpfung der Hochschulförderung mit der Zahl erfolgreicher Ausgründungen vorsehen.

Die Grünen werben für eine "neue Gründerwelle" durch die Ausweitung des Stipendienprogramms der NBank. Zudem planen sie die Einrichtung von Gründerzentren an Hochschulen, die als Anlaufstellen für Studierende, Unternehmer und Investoren dienen sollen.

Die FDP betont die Bedeutung von Start-ups für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. Um sie zu stärken, will die Partei das öffentliche Vergaberecht reformieren, damit junge Unternehmen leichter an staatliche Aufträge kommen.

Die regierende SPD konzentriert sich darauf, bürokratische Hürden für Gründer abzubauen. Dazu gehören die Digitalisierung von Förderanträgen und die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen für Start-ups.

Bundesweit hat die Gründungsdynamik stark zugenommen: 2025 wurden 3.568 neue Unternehmen gegründet – ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2024. Bundesländer wie Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen verzeichneten noch stärkere Zuwächse mit Steigerungen von 46, 33 bzw. 56 Prozent. Aktuelle Daten zu den Gründungszahlen in Niedersachsen für 2021 liegen noch nicht vor.

Die anstehende Wahl wird entscheiden, welche politischen Weichen für die Start-up-Landschaft in Niedersachsen gestellt werden. Jede Partei setzt auf unterschiedliche Hebel – von der Hochschulförderung über Bürokratieabbau bis hin zum Zugang zu Finanzmitteln. Das Ergebnis könnte darüber entscheiden, ob die Region an das rasante Wachstum anderer Bundesländer anknüpfen kann.

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