Niedersachsentag in Braunschweig: Wie lokale Betriebe von der Großveranstaltung betroffen sind
Leila BlochNiedersachsentag in Braunschweig: Wie lokale Betriebe von der Großveranstaltung betroffen sind
Braunschweig bereitet sich auf den Niedersachsentag vor – mit Auswirkungen auf lokale Unternehmen
Die Stadt Braunschweig plant den anstehenden Niedersachsentag und setzt dabei Maßnahmen um, die auch lokale Betriebe betreffen. Das City-Marketing hat die Bewerbungsphase für Essens- und Getränkestände eröffnet. Mit dem Superleggera Bar & Café gab es bereits Gespräche, um Bedenken hinsichtlich der Flächennutzung auszuräumen.
Die Stadt hatte das Café zunächst aufgefordert, seine Außenterrasse vollständig zu räumen, um Platz für eine große Bühnenfläche zu schaffen. Pavillons gehörten zur Bühnenplanung, und ihre Positionierung war unvermeidbar. Nach anfänglichen Forderungen durfte das Café später jedoch einen Teil seiner Außenfläche während der Veranstaltung behalten.
Das City-Marketing widerspricht Vorwürfen, lokale Unternehmen nicht einbezogen zu haben. Offizielle Stellen betonen, dass Gastronomiebetriebe im Vorfeld kontaktiert wurden, um sie zur Teilnahme zu motivieren. Das Café hatte zuvor auf Instagram behauptet, gezwungen worden zu sein, sämtliche Außenbestuhlung zu entfernen – was sich als nicht vollständig zutreffend herausstellte.
Bei Großveranstaltungen kann die Nutzung öffentlicher Flächen für Außenbestuhlung eingeschränkt oder vorübergehend aufgehoben werden. Die Stadt führte mehrere Gespräche mit dem Café, um Kompromisse zu finden und den Erfolg der Veranstaltung zu sichern.
Die Bewerbungsphase für Marktstände läuft derzeit, und die Stadt arbeitet weiterhin mit den Betrieben zusammen, um die letzten Absprachen zu treffen. Das Superleggera Bar & Café darf einen Teil seiner Terrassenfläche behalten, während der Bühnenaufbau wie geplant voranschreitet. Die Veranstaltung wird unter Berücksichtigung der Interessen von Organisatoren und Unternehmen stattfinden.






