10 March 2026, 04:16

Nordrhein-Westfalen stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare in Münster ein

Ein altes Dokument mit dem Titel "Vorschläge zur Gründung einer Akademie in George Town, Patowack-River, Maryland" mit rechtlichem Text.

Nordrhein-Westfalen stellt 2026 deutlich mehr Rechtsreferendare in Münster ein

Nordrhein-Westfalen plant 2026 eine deutliche Aufstockung bei der Einstellung von Rechtsreferendaren in Münster und Nordrhein-Westfalen. Das Land will 1.700 neue Referendare einstellen – ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Kürzlich trafen sich Vertreter, um die laufende Zusammenarbeit zwischen den zentralen Ausbildungsstellen in Münster zu erörtern.

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Im Mittelpunkt des Treffens stand die enge Partnerschaft zwischen dem Landgericht Münster und der Bezirksregierung Münster. Beide Institutionen arbeiten seit Langem Hand in Hand, um junge Juristen in Nordrhein-Westfalen auszubilden. Während das Landgericht als Hauptvermittlungsstelle für die praktischen Stationen fungiert, organisiert die Bezirksregierung die Verwaltungsausbildungsabschnitte.

In Deutschland müssen Rechtsreferendare im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren. Das Einstellungsziel für 2026 bedeutet einen Anstieg um 37 Prozent gegenüber 2025, als 1.250 Referendare eingestellt werden sollten. Tatsächlich wurden 2025 jedoch nur 520 Referendare übernommen; für 2026 sind 550 geplant – ein Plus von etwa sechs Prozent. Die Zahlen für 2026 entsprechen damit wieder denen von 2023 und kehren einen vorübergehenden Rückgang um.

Die Ausweitung der Einstellungen unterstreicht das Engagement Nordrhein-Westfalens für die juristische Ausbildung in Münster. Die Münsteraner Institutionen werden ihre gemeinsame Arbeit zur Förderung des juristischen Nachwuchses fortsetzen. Mit dem Anstieg soll der Bedarf gedeckt werden, ohne die hohen Ausbildungsstandards in Nordrhein-Westfalen zu gefährden.

Quelle