30 January 2026, 13:40

Oldenburg und Ammerland bündeln Kräfte gegen kriminelle Clan-Strukturen

Eine Gruppe von Polizisten in Helmen und Handschuhen steht vor einem Glasgebäude mit einer Stange links und Schildern im Hintergrund, die "Friedrichshain Kreuzberg" und Papiere an den Glaswänden angeklebt zeigen.

Oldenburg und Ammerland bündeln Kräfte gegen kriminelle Clan-Strukturen

Neue Sicherheitspartnerschaft in Oldenburg-Stadt und Ammerland gegen kriminelle Clans gestartet

In Oldenburg-Stadt und Ammerland ist eine neue Sicherheitskooperation an den Start gegangen, um kriminelle Clan-Strukturen zu bekämpfen. Die beteiligten Behörden unterzeichneten am 30. Januar 2026 eine Vereinbarung, mit der sie die Zusammenarbeit und Prävention in der Region verbessern wollen. Die Initiative bündelt die Kräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft und Kommunalverwaltung, um die öffentliche Sicherheit nachhaltig zu stärken.

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An der Partnerschaft beteiligen sich mehrere Behörden, die eng zusammenarbeiten werden. Dazu zählen das Polizeipräsidium Oldenburg-Stadt/Ammerland, die Spezialstaatsanwaltschaft für Clan-Kriminalität in Osnabrück sowie das Hauptzollamt Oldenburg. Weitere Teilnehmer sind die Stadt Oldenburg, der Landkreis Ammerland, das Steuerfahndungsamt, das Jobcenter Oldenburg und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Zu den zentralen Akteuren der Vereinbarung gehören Polizeipräsident Maik Dölger, Landrat Jan Diekmann, Oberbürgermeister Michael Paul und Branddirektor Udo Kuhlmann. Sie werden gemeinsam mit Generalstaatsanwalt Bernard Südbeck und Polizeidirektor Thomas Weber die Umsetzung der Maßnahmen steuern.

Der Schwerpunkt liegt auf Prävention: Durch Schulungen und Sensibilisierungsprogramme sollen Behörden darin unterstützt werden, kriminelle Netzwerke frühzeitig zu erkennen und zu zerschlagen. Sämtliche rechtlich verfügbaren Kontroll- und Präventionsinstrumente kommen zum Einsatz, wobei bei Verdachtsmomenten umgehend Informationen ausgetauscht werden. Regelmäßige Abstimmungen zwischen den Behörden sollen sicherstellen, dass gegen die organisierte Kriminalität mit einer einheitlichen Strategie vorgegangen wird.

Generalstaatsanwalt Südbeck betonte die Bedeutung der fachübergreifenden Zusammenarbeit, während Polizeidirektor Weber auf die Notwendigkeit langfristiger Lösungen hinwies, um kriminelle Strukturen wirksam zu zerstören.

Die Partnerschaft besiegelt das formelle Bekenntnis zu einer engmaschigeren Sicherheitspolitik in der Region. Durch die Bündelung von Ressourcen und Fachwissen wollen die Behörden Clan-Kriminalität gezielt bekämpfen und präventiv gegen deren Aktivitäten vorgehen. Die Vereinbarung sieht klare Schritte für Schulungen, Informationsaustausch und abgestimmte Maßnahmen in den kommenden Monaten vor.