30 May 2026, 20:18

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und spricht über Feminismus

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern und spricht über Feminismus

Olivia Rodrigo sieht sich wachsender Kritik an ihrer Vorliebe für Babydoll-Kleider ausgesetzt – sowohl in ihrem jüngsten Musikvideo als auch während eines Live-Auftritts in Barcelona. Die als verspielt und kindlich beschriebenen Outfits haben Debatten über Mode, Feminismus und gesellschaftliche Einstellungen zu Frauenkleidung entfacht. Nun hat sich Rodrigo zu Wort gemeldet und die Gegenreaktion als „beunruhigend“ bezeichnet, wobei sie diese mit größeren gesellschaftlichen Problemen in Verbindung bringt.

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Die Kontroverse begann mit der Veröffentlichung von Rodrigos Musikvideo zu Drop Dead, in dem sie ein Babydoll-Kleid trug, das einige Zuschauer als provokant empfanden. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Ästhetik mit erwachsener Sexualität zu vermischen und damit Unschuld zu sexualisieren. Die Diskussion verschärfte sich, als sie in Barcelona in einem ähnlichen Outfit auftrat und weitere Kritik auf sich zog.

Rodrigo verteidigte ihre Modewahl und berief sich dabei auf feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love als Inspirationsquellen. In einem aktuellen Podcast-Interview wies sie die Kritik als „seltsam“ zurück und argumentierte, dass die Empörung tiefere Probleme offenbare. Ihrer Meinung nach zeige die Reaktion, wie die Gesellschaft Mädchen oft für männliches Begehren verantwortlich mache, während schädliche Einstellungen verharmlost würden.

Ihr drittes Studioalbum You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni. Es enthält bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die ihr Bild als selbstbewusste, kompromisslose Künstlerin prägen.

Rodrigos Babydoll-Kleider bleiben ein Diskussionspunkt – die Künstlerin deutet die Debatte als Spiegel gesellschaftlicher Doppelmoral. Ihr kommendes Album erscheint mitten in dieser Diskussion und unterstreicht ihren Ruf, persönlichen Ausdruck mit gesellschaftskritischen Themen zu verbinden. Die Kontroverse ebbt nicht ab, während Fans und Kritiker weiterhin ihren Stil und dessen Bedeutung analysieren.

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