Osnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Francesco HeinrichOsnabrück setzt auf E-Bikes und Lastenräder für klimafreundliche Dienstfahrten
Osnabrück baut seit 2018 den Einsatz nachhaltiger Verkehrsmittel für dienstliche Fahrten kontinuierlich aus. Die Stadt verfügt mittlerweile über 16 E-Bikes und drei Lastenräder, mit Plänen, die Flotte 2023 weiter zu vergrößern. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Initiative, um Emissionen zu senken und den kommunalen Fuhrpark zu modernisieren.
Die E-Bikes und Lastenräder werden intensiv genutzt: Allein 2022 gab es über 1.000 Ausleihen und mehr als 10.500 zurückgelegte Kilometer. Abteilungen wie die Friedhofsverwaltung und die Straßenreinigung setzen die Räder regelmäßig für ihre täglichen Aufgaben ein.
Durch Landesfördermittel konnte Osnabrück die Anschaffung der Lastenräder sowie den Bau von Unterstellmöglichkeiten finanzieren. 2022 nahm die Stadt zudem am Handel mit Treibhausgasminderungsquoten (THG-Quoten) teil und erzielte dabei fast 22.000 Euro für 47 angemeldete Fahrzeuge.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit: Seit 2020 rüstet Osnabrück alle kommunalen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten aus. Aktuell sind 75 Prozent der schweren Fahrzeuge des ServiceBetriebs mit dieser Technologie ausgestattet. Für die Zukunft plant die Stadt, ihre Flotte weiter zu elektrifizieren – unterstützt durch zusätzliche Förderprogramme.
Bis 2023 werden zwei weitere E-Bikes und ein Klapprad die bestehende Flotte ergänzen, um den Mitarbeitenden mehr Optionen für Dienstfahrten zu bieten.
Osnabrücks Wandel hin zu umweltfreundlicherer Mobilität umfasst den Ausbau der Radnutzung, die Einnahmen aus Emissionsquoten sowie die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit. Die laufenden Investitionen der Stadt zeigen ihr Engagement, die Umweltbelastung zu verringern und gleichzeitig effiziente kommunale Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.






