Osnabrück verdreifacht Wohngeldanträge – Stadt reagiert mit Sofortmaßnahmen
Leila BlochOsnabrück verdreifacht Wohngeldanträge – Stadt reagiert mit Sofortmaßnahmen
Osnabrück verzeichnet starken Anstieg bei Wohngeldanträgen – Anträge haben sich verdreifacht
In Osnabrück ist die Zahl der Wohngeldanträge stark gestiegen: Innerhalb weniger Monate hat sich die Anzahl der Anträge verdreifacht. Die Stadt reagiert nun mit Maßnahmen zur Bewältigung des Anstiegs, darunter Personalaufstockungen und neue Hilfsangebote für Bürger:innen. Alle aktuellen Bezieher:innen erhalten ab Januar höhere Leistungen – ohne erneuten Antrag.
Die Bearbeitungszeiten haben sich aufgrund der dreifach gestiegenen Antragszahlen von einem Monat auf bis zu zwölf Wochen verlängert. Um die Arbeitslast zu bewältigen, wurden im Wohngeldamt fünf neue feste Stellen geschaffen. Neun weitere Planstellen sind zudem im Haushalt 2023 vorgesehen.
Bürger:innen können Anträge und Unterlagen über das Serviceportal der Stadt, per E-Mail, Post oder persönlich einreichen. Wer Unterstützung benötigt, kann sich während der festgelegten Öffnungszeiten unter der Hotline 0541 323 3444 informieren. Ein Online-Rechner unter service.osnabrueck.de/wohngeldrechner hilft vorab zu prüfen, ob ein Anspruch auf Wohngeld besteht.
Zusätzlich werden derzeit Erklärvideos erstellt, um den Antragsprozess weiter zu vereinfachen. Bestehende Empfänger:innen erhalten die erhöhten Leistungen ab Januar automatisch – ohne zusätzlichen Papierkram.
Mit den Maßnahmen will die Stadt Verzögerungen abbauen und Antragsteller:innen in der Hochphase entlasten. Durch mehr Personal und digitale Tools erwartet Osnabrück in den kommenden Monaten eine beschleunigte Bearbeitung. Bürger:innen werden aufgefordert, die Online-Angebote zu nutzen oder bei Fragen die Hotline zu kontaktieren.






