24 January 2026, 22:29

Osnabrücks Bäder werden ab Februar teurer – doch nicht für alle

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines großen Innenpools mit Wasser auf dem Boden, Bänken, Säulen, Wänden, Fenstern und Deckenlampen in einem geräumigen Gebäude.

Osnabrücks Bäder werden ab Februar teurer – doch nicht für alle

Stadtwerke Osnabrück erhöhen Eintrittspreise in Schwimmbädern ab 1. Februar

Die Stadtwerke Osnabrück werden die Eintrittspreise für ihre Schwimmbäder ab dem 1. Februar anheben. Die durchschnittliche Erhöhung von drei bis fünf Prozent ist eine Folge gestiegener Betriebskosten und der Inflation. Bestimmte Ermäßigungen und Befreiungen bleiben für ausgewählte Besuchergruppen jedoch bestehen.

Von der Preisanpassung sind die meisten Einrichtungen betroffen, allerdings nicht alle. Die Tarife für das Freibad Moskaubad sowie die Familienpreise im Nettebad bleiben unverändert. Torsten Krier, Leiter der städtischen Bäder, erklärte, dass die moderate Erhöhung dazu beitrage, höhere Lohn- und Instandhaltungskosten zu decken. Zudem betonte er, dass regelmäßige Investitionen notwendig seien, um die Bäder in gutem Zustand zu halten.

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Wer seinen Besuch an der Rezeption des Nettebads bucht, kann weiterhin sparen: Für die Tageskarte der Loma-Sauna gibt es einen Rabatt von zwei Euro. Darüber hinaus erhalten Kunden der Stadtwerke mit dem Energievertrag im Rahmen des Vorteilswelt-Programms 20 Prozent Ermäßigung auf alle Eintrittspreise.

Aufgrund von Bauarbeiten bietet das Nettebad derzeit einen zusätzlichen Vorteil: Mit dem „Umweg-Tarif“ erhalten Gäste 60 Extra-Minuten in der Sport- und Erlebniswelt. Unterdessen feiert das historische Freibad Moskaubad im Stadtteil Wüste 2024 sein 100-jähriges Jubiläum.

Noch nicht bekannt gegeben wurden die neuen Preise für die Textilsauna im Schinkelbad. Ebenfalls stehen konkrete Pläne oder Zeiträume für die geplanten Sanierungen der Umkleidebereiche im Nettebad noch aus.

Die Preisänderungen treten am 1. Februar in Kraft, wobei die meisten Besucher nur eine geringe Erhöhung spüren werden. Ermäßigungen für bestimmte Gruppen sowie die Befreiungen für Familienangebote und das Freibad Moskaubad bleiben bestehen. Die Anpassungen dienen der Finanzierung laufender Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Einrichtungen.