09 May 2026, 18:22

Osnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit bewegenden Bildern gegen häusliche Gewalt

Gruppe von Menschen marschiert mit einem "Solidarität und Feminismus"-Schild die Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Osnabrücks neuer Kurzfilm kämpft mit bewegenden Bildern gegen häusliche Gewalt

Neuer Film unterstützt Osnabrücks langjährige Kampagne gegen häusliche Gewalt

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein neuer Kurzfilm soll die seit Jahren laufende Initiative der Stadt Osnabrück gegen häusliche Gewalt über die jährliche Flashmob-Aktion hinaus bekannt machen. Das von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt geleitete Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Thema nachhaltig zu stärken. Finanziert wurde es aus einem Landesprogramm, das sich für Geschlechtergerechtigkeit in Niedersachsen einsetzt.

Jahre lang hatte Osnabrück am Nikolaiort Flashmobs veranstaltet, um auf den Kampf gegen häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Während der Pandemie mussten diese Treffen jedoch pausieren – eine Lücke in der öffentlichen Wahrnehmung. Um die Botschaft dennoch lebendig zu halten, schlug Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, die Produktion eines Films vor.

Der Kurzfilm entstand in der historischen Friedensaal des Osnabrücker Rathauses. Er betont die Kraft der Gemeinschaft und das grundlegende Recht, ein Leben ohne Angst vor Gewalt zu führen. Die Finanzierung übernahm das Landesprogramm „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“, das Projekte zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit unterstützt.

Die Gleichstellungsstellen von Stadt und Landkreis Osnabrück gelten bereits als Modellstandort im Rahmen dieser Initiative, um häusliche Gewalt zu bekämpfen. Der Film ist nun auf der Website des Gleichstellungsbüros abrufbar und soll künftig jährlich um den Aktionstag der Kampagne am 14. Februar herum verbreitet werden – unabhängig von äußeren Umständen.

Der Flashmob am Nikolaiort ist für 2023 wieder geplant. Doch der Film bietet eine dauerhafte Möglichkeit, die Ziele der Kampagne zu verankern. Durch die jährliche Veröffentlichung hoffen die Organisator:innen, die Sichtbarkeit des Themas zu erhalten und die Unterstützung für Betroffene langfristig zu stärken.

Quelle