17 March 2026, 08:17

PETA fordert radikales Jagdverbot: "Unnötiges Tierleid muss enden"

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert radikales Jagdverbot: "Unnötiges Tierleid muss enden"

Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihre Forderungen nach einem Verbot von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland erneuert. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten jedes Jahr unnötiges Leid für Millionen von Tieren verursachen. Aktivisten verweisen zudem auf wachsende öffentliche Ablehnung, die sich in Petitionen gegen bestimmte Jagdmethoden und für den Artenschutz äußert.

Jährlich töten deutsche Jäger über fünf Millionen Wildtiere aus sportlichem Antrieb. Zusätzlich fallen rund 200.000 Katzen dieser Praxis zum Opfer. PETA-Sprecher Peter Höffken betonte, dass die Jagd weder ökologisch zu rechtfertigen sei noch ethisch vertretbar bleibe.

Die Organisation warnt, dass die Jagd soziale Strukturen von Tieren zerstört und bei den überlebenden Artgenossen oft zu höheren Fortpflanzungsraten führt. Gleichzeitig verletzen Angler Millionen von Fischen jährlich, die unter Hakenwunden, langem Leiden und langsamem Ersticken leiden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische über Selbstbewusstsein verfügen, soziale Bindungen eingehen und Schmerzen empfinden.

Derzeit zirkulieren in ganz Deutschland mehrere Petitionen. Eine fordert den Boykott Schweizer Kantone, in denen Wölfe massenhaft getötet werden. Andere verlangen ein Verbot von Trophäenjagd-Fotos im Internet, das Ende von Drückjagden sowie besseren Schutz für Kinder, die mit Jagdgewalt konfrontiert werden.

PETA ruft die Bevölkerung auf, Jagd- und Angelveranstaltungen vollständig zu meiden. Die Organisation besteht darauf, dass Respekt vor Tieren den Verzicht auf Aktivitäten erfordert, die ihnen Schaden zufügen.

Die Debatte über Freizeitjagd und -fischerei hält an, während die Petitionen an Unterstützung gewinnen. PETAs Position spiegelt die wachsenden Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes und des Ausmaßes der jährlichen Opferzahlen wider. Aktuelle gesetzgeberische Initiativen konzentrieren sich zwar auf den Wolfsschutz, doch landesweite Einschränkungen für die private Jagd gibt es bisher nicht.

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