Pferdeasthma: Revolutionäre Studien und Therapien verbessern Lebensqualität
Sylvio ThiesPferdeasthma: Revolutionäre Studien und Therapien verbessern Lebensqualität
Pferdeasthma rückt in den Fokus der internationalen Forschung
In den letzten Jahren hat sich das Pferdeasthma zu einem zentralen Thema der internationalen Studie entwickelt. Neue Behandlungsmethoden und Managementstrategien verbessern zunehmend die Lebensqualität betroffener Tiere. Studien zwischen 2021 und 2026 führten zu fortschrittlichen Therapieansätzen, während praktische Ratschläge von Expert:innen es Besitzer:innen heute ermöglichen, betroffene Pferde nahezu symptomfrei zu halten.
Fortschritte in Diagnostik und Therapie
In den vergangenen fünf Jahren wurden bedeutende Fortschritte bei der Behandlung von Pferdeasthma – früher auch als RAO oder COPD bekannt – erzielt. In klinischen Studien in den USA und Europa (2023–2025) wurden inhalierbare Biologika wie Anti-IL-5-Antikörper erprobt, während in Kanada und Australien in Phase-II-Studien (2024) vernebelte mesenchymale Stammzellen untersucht wurden. Deutschland und Großbritannien bestätigten 2022 die Wirksamkeit niedrig dosierter Kortikosteroide in Kombination mit Bronchodilatatoren. Auch auf dem Gebiet der Prävention gab es Fortschritte: Durch KI-gesteuerte Lüftungssysteme in schwedischen Ställen (2025) verbesserte sich die Belüftung, und staubarmes Futter reduzierte die Antigenbelastung. Fachleute empfehlen mittlerweile eine frühe Diagnostik mithilfe von Biomarkern wie Serum-Amyloid A – eine Maßnahme, die auf einem internationalen Konsens von 2024 beruht.
Praktische Tipps für den Umgang mit Pferdeasthma
Der Newsletter Ross & Reiter bietet Besitzer:innen konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der Erkrankung. Besonders wichtig sind Inhalationstherapien und eine angepasste Winterpflege. Experten raten zu staubarmem Raufutter, geeigneter Einstreu und ausreichend Frischluft. Auch Ernährung und Bewegung spielen eine entscheidende Rolle: Regelmäßige, an den Gesundheitszustand des Pferdes angepasste Aktivität fördert die Lungenbelüftung, während sowohl Überlastung als auch längere Bewegungsarmut die Symptome verschlimmern können.
Bessere Lebensqualität durch ganzheitliches Management
Mit der richtigen Betreuung können Pferde mit Asthma ein Leben mit nur minimalen Beschwerden führen. Neue Therapien und präventive Maßnahmen – kombiniert mit praktischen Pflegehinweisen – geben Besitzer:innen heute mehr Möglichkeiten denn je. Der Zusammenschluss aus medizinischem Fortschritt und artgerechter Haltung trägt maßgeblich zur Erhaltung der Lungengesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens bei.
