Pflegekompetenzgesetz: Niedersachsens Minister feiert historischen Kompromiss für Krankenhäuser
Dora CichoriusPflegekompetenzgesetz: Niedersachsens Minister feiert historischen Kompromiss für Krankenhäuser
Niedersachsens Gesundheitsminister begrüßt Einigung beim Pflegekompetenzgesetz
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat die Einigung des Vermittlungsausschusses von Bund und Ländern zum sogenannten Pflegekompetenzgesetz begrüßt.
Datum der Veröffentlichung: 18. Dezember 2025, 11:46 Uhr
Schlagwörter: Wissenschaft, Gesundheit & Wohlbefinden, Finanzen, Wirtschaft
Nach Verhandlungen zwischen Vertretern des Bundes und der Länder wurde eine Einigung zum Pflegekompetenzgesetz erzielt. Das Abkommen soll die Stabilität der Krankenhäuser sichern und höhere Beitragszahlungen für Millionen Versicherte verhindern. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi lobte den Kompromiss als einen entscheidenden Schritt für den Gesundheitssektor.
Die Entscheidung des Vermittlungsausschusses setzt die Meistbegünstigungsklausel für Krankenhäuser im Jahr 2026 aus. Dadurch sollen die Ausgaben für stationäre Pflege um voraussichtlich 1,8 Milliarden Euro gesenkt werden. Gleichzeitig steigt der Basisfallwert für die Krankenhausvergütung im kommenden Jahr um 1,14 Prozent.
Die Vereinbarung bringt sofortige finanzielle Entlastung für Krankenhäuser und Versicherte: Durch das Einfrieren von Beitragserhöhungen und die Anpassung der Vergütungssätze wird kurzfristig Stabilität geschaffen. Die endgültige Abstimmung im Bundestag wird zeigen, welche langfristigen Auswirkungen das Gesetz entfaltet.
