Pheline Roggan zeigt Solidarität mit Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen
Francesco HeinrichErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan zeigt Solidarität mit Collien Fernandes nach Missbrauchsvorwürfen
Die Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese den Schauspieler Christian Ulmen der Belästigung und des Missbrauchs beschuldigt hatte. Roggan, bekannt durch ihre Rolle in der Serie Jerks., teilte auf Instagram eine herzliche Botschaft als Reaktion auf Fernandes' Vorwürfe. Ihre Worte verleihen der laufenden Debatte um den Fall zusätzliches Gewicht.
Fernandes hatte ihre Anschuldigungen gegen Ulmen in einem Spiegel-Bericht vom 19. März 2026 öffentlich gemacht. Sie warf ihm vor, über Jahre hinweg gefälschte Online-Profile erstellt und deepfake-pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Ulmens Anwälte wiesen den Artikel als "unzulässige Verdachtsberichterstattung" zurück und kritisierten dessen einseitige Darstellung. Zudem forderten sie Medien auf, seine Persönlichkeitsrechte zu wahren und von einer Wiederholung der Vorwürfe abzusehen.
Roggan kommentierte Fernandes' Instagram-Beitrag mit einer direkten Solidaritätsbekundung: "Es tut mir so unendlich leid, was man dir angetan hat", schrieb sie. Ihre Aussage griff damit eine Formulierung auf, die zuvor bereits Gisèle Pelicot verwendet hatte – und lenkte die Schuld damit weg vom Opfer hin zum Beschuldigten.
In ihrem Beitrag lobte Roggan zudem Fernandes' Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie betonte, dass es bei dieser Entscheidung nicht nur um persönliche Gerechtigkeit gehe, sondern um alle Frauen, die ähnliche Übergriffe erlebt hätten. Die Unterstützung der Schauspielerin hat dem Fall weitere Aufmerksamkeit verschafft, zumal Ulmen sich bislang nicht direkt zu den Vorwürfen geäußert hat.
Roggans öffentliche Stellungnahme unterstreicht Fernandes' Behauptungen, die weiterhin auf dem Prüfstand stehen. Ulmens Rechtsvertreter haben zwar den Spiegel-Bericht zurückgewiesen, jedoch keine ausführliche Gegendarstellung vorgelegt. Die Entwicklung bleibt abzuwarten, während Medien und Prominente die weiteren Schritte gespannt verfolgen.






