27 January 2026, 02:48

Polizei stoppt illegale Tuning-Tricks bei E-Scootern und Fahrrädern in Lüneburg

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Ampeln, Strommasten, Gebäuden und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Polizei stoppt illegale Tuning-Tricks bei E-Scootern und Fahrrädern in Lüneburg

Polizei in Lüneburg geht gegen illegale Umbauten an Motorrädern und E-Scootern vor

Bei einer groß angelegten Kontrolle haben Beamte in Lüneburg zahlreiche Verstöße gegen Vorschriften für motorisierte Fahrräder und E-Scooter aufgedeckt. Dazu zählten unversicherte Fahrzeuge sowie manipulierte Motoren. Ein Fahrer versuchte sogar, sich der Überprüfung zu entziehen, bevor er mit einem stark getunten Fahrrad gestellt wurde, das ohne Pedalunterstützung bis zu 50 km/h erreichte.

Im Fokus der Aktion standen Fahrer, die illegal aufgerüstete E-Bikes und Roller nutzten. Die Polizei prüfte, ob die Fahrzeuge die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten einhielten, versichert waren und die Fahrer über die erforderlichen Papiere verfügten. Viele Verstöße betrafen unversicherte Maschinen oder Fahrer ohne gültige Unterlagen.

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Während der Kontrollen weigerte sich eine Person, anzuhalten, und flüchtete. Ein mobiles Einsatzteam konnte den Fahrer später stellen – sein Fahrrad war so umgebaut worden, dass es die gesetzlichen Geschwindigkeitsgrenzen deutlich überschritt. Das getunte Rad erreichte rein motorbetrieben 50 km/h und lag damit weit über den für E-Bikes geltenden Vorgaben. Insgesamt dokumentierte die Polizei 71 Ordnungswidrigkeiten und leitete 37 Strafverfahren ein. Zudem erteilten die Behörden 23 Fahrern ein Weiterfahrverbot. Zehn Fahrzeuge wurden wegen schwerer Verstöße sichergestellt oder beschlagnahmt.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Probleme mit illegalen Umbauten an kleinen Elektrofahrzeugen. Die Polizei zog nicht konforme Räder und Roller ein und verhängte zahlreiche Strafen. Den Fahrern drohen je nach Schwere des Verstoßes Bußgelder, strafrechtliche Konsequenzen oder weitere Fahrverbote.