Polizei zerschlägt mutmaßliches rechtsextremistisches Netzwerk in zwei Bundesländern
Francesco HeinrichPolizei zerschlägt mutmaßliches rechtsextremistisches Netzwerk in zwei Bundesländern
Polizei durchsucht in zwei Bundesländern – Verdacht auf rechtsextremistisches Netzwerk
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen ein mutmaßliches rechtsextremistisches Netzwerk hat die Polizei in zwei deutschen Bundesländern Razzien durchgeführt. Die seit Februar 2025 andauernde Operation weitete sich inzwischen aus und führte zu mehreren Festnahmen sowie der Beschlagnahmung von Bargeld, Waffen und weiteren Beweismitteln in Verbindung mit schweren Straftaten.
Die erste Welle der Durchsuchungen fand am 12. Februar 2025 statt, als Beamte fünf Objekte in Visselhövede und Hannover ins Visier nahmen. Im Fokus der Ermittler standen drei Männer im Alter von 24, 32 und 41 Jahren. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) wurde hinzugezogen, nachdem Hinweise darauf hindeuteten, dass die Verdächtigen möglicherweise bewaffnet sein könnten.
Bei den Razzien sicherten die Behörden größere Bargeldbeträge, potenziell waffenrelevante Gegenstände sowie weitere Beweismittel. Die Beschuldigten standen bereits wegen des Verdachts auf Drogenhandel und Verstöße gegen das Waffengesetz unter Beobachtung.
Eine zweite Durchsuchungswelle folgte am 15. März 2025, diesmal mit Schwerpunkten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Bis zum 26. Februar 2026 wurden fünf Personen vorläufig festgenommen – unter dem Verdacht, eine terroristische Vereinigung gebildet und schwere staatsgefährdende Straftaten geplant zu haben. Bisher wurden keine offiziellen Anklagen erhoben.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Materialien und Beweismittel weiter auswerten. Die Festnahmen unterstreichen das Ausmaß der Operation, die sich über mehrere Bundesländer erstreckt und schwere Vorwürfe extremistischer Aktivitäten umfasst. Mit weiteren Entwicklungen im Fall ist zu rechnen.
