19 June 2026, 20:14

Proteste gegen AfD-Kinderschutz-Konferenz: "Bunt statt braun" ruft zum Widerstand auf

Kirchen und Antifa mobilisieren gegen einen Kinderschutz-Kongress

Proteste gegen AfD-Kinderschutz-Konferenz: "Bunt statt braun" ruft zum Widerstand auf

Das Bündnis „Bunt statt braun“ hat zu Protesten gegen eine für diesen Samstag geplante Kinderschutz-Konferenz der AfD aufgerufen. Die linke Gruppe wirft der Partei vor, den Kinderschutz für eine antidemokratische Agenda zu instrumentalisieren. Unter dem Motto „Unser Regenbogen bleibt bunt“ werden sich Unterstützer versammeln.

Das Bündnis behauptet, die AfD nutze den Kinderschutz gezielt, um Menschenrechte, Vielfalt und Inklusion anzugreifen. Die Partei werde als gesichert rechtsextrem eingestuft, warnt vor politischen Vorhaben, die sich gegen die schulische Inklusion von Schüler:innen mit und ohne Behinderung richten.

Zu den Rednern der AfD-Veranstaltung zählen Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei, sowie die EU-Abgeordnete Christine Anderson. Auch Uwe Kranz, ehemaliger Präsident des Thüringer Landeskriminalamts, wird auf der Konferenz über sexualisierte Gewalt gegen Kinder sprechen. Die AfD gibt als Themenschwerpunkte unter anderem Gender-Ideologie, die Verharmlosung von Pädophilie, Gewalt- und Missbrauchserfahrungen sowie frühkindliche Sexualisierung an.

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Die Protestorganisatoren erhalten Unterstützung von zahlreichen Gruppen, darunter „Omas gegen Rechts“, die Gewerkschaften Verdi und GEW sowie die Parteien SPD und Grüne. Ziel der Kundgebung des Bündnisses ist es, der AfD-Konferenz entgegenzutreten. Die Initiatoren argumentieren, die Politik der Partei gefährde Kinderrechte und gesellschaftliche Teilhabe. Die Demonstration findet parallel zur Veranstaltung am Samstag statt.

Quelle